Elbingerode (bfa) l In fünf von zehn Ortschaftsräten stößt die vorgeschlagene Erhöhung der Steuerhebesätze ab 2015 auf Ablehnung. Nur zwei Räte sind bisher dafür. Sowohl die Räte in Hasselfelde und Königshütte als auch in Stiege, Elend und Sorge sind für die Beibehaltung der derzeitigen "hoch genug liegenden" Steuersätze, wie es heißt. In Elbingerode und Tanne wird für die Erhöhung gestimmt, in Trautenstein, Benneckenstein und Rübeland steht das Votum noch aus. Damit bleibt die vorgeschlagene Erhöhung der Steuersätze auf 100 Prozent über dem Landesdurchschnitt weiter offen. Sie gilt jedoch laut Runderlass aus dem Finanzministerium als Voraussetzung, um Hilfsgelder für die Oberharzstadt auszahlen zu können. Befürworter der Erhöhung verweisen auf eine nur noch geringfügige Steigerung (Volksstimme berichtete). Gegner sehen die Steuersätze vielfach jetzt schon als zu hoch an. Das endgültige Wort dazu hat der Stadtrat Oberharz am 30. September in Königshütte.