Mitglieder der Stapelburger Schützengesellschaft erneuern momentan das Dach des Kleinkaliber-Schießstandes. Die Sportstätte wird jetzt sogar wärmeisoliert hergerichtet.

Stapelburg l Viele Schießsportler kennen das Problem - draußen wird es kalt und wer nicht gerade einen beheizbaren Schießstand hat, der muss zusehen, wie er seine Kugeln ins Ziel bringt. In Stapelburg soll damit nun Schluss sein. Zwar hatte die Schützengesellschaft dort einen beheizbaren Schießstand, dessen Dach nach mehr als 20 Jahren aber zunehmend undicht wurde.

Deshalb wurde die Möglichkeit der Sportstättenförderung genutzt. Von den 7500 Euro Gesamtkosten der Sanierung übernimmt der Landkreis Harz 70 Prozent.

Hilfe bei der Dachsanierung gibt es von Norbert Beuger aus dem Ort, der nicht nur selbst Schützenvereinsmitglied, sondern auch Tischler ist und sein Fachwissen in das Projekt einbringt.

"Das alte Dach ist abgerissen und das neue bereits befestigt. Am kommenden Sonnabend gibt es ab 8.30 Uhr noch einige Restarbeiten zu erledigen, danach sollte alles fertig sein", sagt Vereinschef Detlef Winterfeld.

Bis spät in die Nacht darf am Sonnabend ohnehin nicht gearbeitet werden, denn am Abend beginnt um 20 Uhr im Schützenhaus der Tanzabend zum Rehbockschießen. Erstmals ist dann auch Markus Engelhardt, der neue Pächter der Schützenhaus-Gastronomie dabei.