Der Baurat-Schmidt-Garten hat zwei neue Bäume, und der Weg der Erinnerung wird umgestaltet. Nicht alle Grabsteine können erhalten werden.

Benneckenstein l Der mit historischen Grabsteinen alter Benneckensteiner Familien und Persönlichkeiten gestaltete Weg der Erinnerung am Friedhof Benneckenstein wird nicht verschwinden. Das ist das Ergebnis anhaltender Bemühungen des Kultur- und Heimatvereins um Vorsitzende Annetraut Müller. Der Verein rettet so ein Stück Heimat vor dem Vergessen.

Denn die anstehende Verkleinerung des Friedhofs entsprechend des Bedarfs und der Kostenminimierung betrifft auch zwei Drittel des Erinnerungsweges (Volksstimme berichtete). Dieser Teil wird dann nicht mehr professionell gepflegt, fällt weg und drohte den Weg insgesamt in Frage zu stellen. Der Kultur- und Heimatverein drängte deshalb unentwegt auf eine andere, machbare Lösung.

Seit Jahren schon kümmern sich Heimatvereinsmitglieder um ein gutes Ortsbild und haben gerade zwei vertrocknete Bäume im Baurat-Schmidt-Garten, dem Kurpark, durch gespendete neue Bäume ersetzt. In punkto Weg der Erinnerung wurde in Beratungen mit der Stadtverwaltung nun eine Lösung gefunden.

Danach wird der verbleibende Restweg etwas erweitert und mit den wichtigsten und besterhaltenen Grabsteinen gestaltet. Überzählige Steine werden entsorgt. Die Auswahl der erhaltenswerten Denksteine für den neuen Weg der Erinnerung übernimmt der Heimatverein. Angehörige, die den Stein ihres verstorbenen Verwandten nicht entsorgen lassen, sondern erhalten wollen, werden um schriftliche Meldung bis 1. März 2015 bei Jürgen Kohlrausch in Benneckenstein gebeten.

Die Einrichtung des neuen Erinnerungsweges soll dann im Frühjahr 2015 durch Helfer aus der Stadt und den Bauhof erfolgen.

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