Die Fußgängerbrücke an der Herzklippe in Rübeland liegt und wird nun verankert. Ab Frühjahr 2015 können Besucher auf ihr über dem Wasser zur Hermannshöhle gehen.

Rübeland l Vielleicht gibt es ja einen Bauarbeiterspruch nach dem Motto: Wer die Fußgängerbrücke bezahlt, darf sie mit als erster betreten. Für Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr (CDU), würde das zutreffen. Rund fünf Millionen Euro gibt die Landesregierung aus, um Rübeland ansehnlich und verkehrstechnisch modern zu gestalten. Der Erfolg ist nicht zu übersehen.

Vor allem spannt sich ein nicht zu übersehender Stahlsteg von der neuen Bodebrücke um die Herzklippe in Richtung Hermannshöhle. Fachleute aus Nordhausen verankern den 27 Tonnen schweren Steg, der in drei Teilen mit einem 350-Tonnen-Kran an seinen Platz gehoben wurde.

Minister Webel zeigte sich im Gespräch mit Leiter Stefan Hörold, Fachbereichsleiter Hilmar Klietz und Bauüberwacher René Franke von der Landesbaubehörde angetan vom Fortschritt der Arbeiten. Diese hätten es in sich, hieß es: Bröckliger Fels, viel Spezialstahl und wenig Platz für Baugeräte und Materialien erschweren das Vorankommen. Die Probleme würden Stück um Stück gelöst. Die Bauleute loben die sehr gute Zusammenarbeit mit den Fels-Werken und Anwohnern, vor allem mit Rübelands Gewerbetreibenden.

Ziel ist es nun, den Fußweg fest zu verankern. Spätestens ab Frühjahr 2015 sollen Besucher hier über die Bode mit einem bisher nicht möglichen Blick auf Rübelands Kirche zur Hermannshöhle gehen können. Die Sanierung der Straße nach Hasselfelde soll dann bis Mitte 2015 geschafft sein.

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