In vier Wochen wird der Wernigeröder Weihnachtsmarkt eröffnet. Ob er am 22. oder 23. Dezember schließt, wird derzeit im Rathaus geprüft. Ebenso, ob die Beleuchtung ausgeweitet werden kann.

Wernigerode l In genau 29 Tagen öffnet der Wernigeröder Weihnachtsmarkt seine Pforten. Für die Mitarbeiter von Stadtverwaltung und Bauhof heißt es jetzt Endspurt, damit Wernigeröder und Gäste in der Adventszeit auf ihre Kosten kommen.

Dabei beginnt die Vorbereitung für den Weihnachtsmarkt bereits im Januar, wie Ordnungsamtschef Gerald Fröhlich in der jüngsten Sitzung des Ordnungsausschusses informierte. "Anfang des Jahres schreiben wir die einzelnen Händler an", so Fröhlich. Im April stehe fest, welche Anbieter eine Zusage erhalten. "Danach bereiten wir die Verträge vor." Parallel dazu werden Beleuchtungskonzept und Ablauf geplant. Inzwischen stehen alle Termine fest: Bereits am 19. November werden die Weihnachtsbäume aufgestellt. Dann beginnt auch der Aufbau der Bühne. Am 20. November wird die Pyramide auf den Markt transportiert, gleichzeitig werden die Lichtmasten installiert. Insgesamt 40 Hütten werden ab dem 24. November auf dem Markt, in der Breiten Straße und auf dem Nico aufgebaut. Am Freitag, 28. November, um 17 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos) den Weihnachtsmarkt.

"Eigentlich war vorgesehen, den Markt am 22. Dezember wieder zu schließen", so Gerald Fröhlich. Am Abend würde bereits der Abbau beginnen. "Wir brauchen den 23. Dezember als zeitlichen Puffer, weil die Mitarbeiter des Bauhofs nicht nur für den Abbau zuständig sind, sondern auch Winterdienstbereitschaft haben. Sollte es am 23. schneien, würden wir Probleme bekommen." Nun sei aber an die Verwaltung der Wunsch herangetragen worden, die Standzeiten um einen Tag zu verlängern. "Das prüfen wir jetzt."

Zum einen müssten die Händler gefragt werden, ob sie bereit sind, bis zum 23. Dezember auf dem Markt zu stehen. "Und wir müssen intern klären, wie wir den Abbau organisieren." Die Entscheidung fällt noch. Für das kommende Jahr sollen die Verträge dann gleich bis zum 23.Dezember gestaltet werden.

"Ist es möglich, die Burgstraße mit Weihnachtsbeleuchtung zu versehen?", fragte Mario Schlieper (parteilos), der ein Restaurant in der Burgstraße betreibt. Die Straße werde zur Weihnachtszeit stiefmütterlich behandelt, wirke dunkel und wenig einladend auf Touristen. Außerdem regte Schlieper an, den Weihnachtsmarkt zu "entzerren" und auf andere Straßen auszuweiten. Er freue sich über diese Vorschläge, antwortete Gerald Fröhlich. Von einer Händlerin aus der Westernstraße habe er eine ähnliche Anfrage erhalten. Auch die Marktstraße könnte noch besser eingebunden werden, ergänzte Tobias Kascha (SPD).

Ausschusschef André Weber (CDU) schlug vor, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob die Beleuchtung bereits in diesem Jahr auf die Burg-, Western- und Marktstraße ausgedehnt werden kann. Eine Erweiterung des Weihnachtsmarktes müsse in Ruhe diskutiert werden. "Wir sollten uns im ersten Quartal des neuen Jahres damit beschäftigen", so Weber.