Die Jugendfeuerwehr in Minsleben existiert gerade einmal zwei Jahre. In dieser kurzen Zeit konnten 14 Kinder und Jugendliche für die Arbeit in dem Verein gewonnen werden. Jugendwart Torsten Friedrich ist darauf stolz.

Von Andreas Fischer

Silstedt l Einfach Spitze: Minslebens Jugendfeuerwehr ist fast aus dem Nichts auf 14 Mitglieder angewachsen. Dabei ist der Verein vor gerade einmal zwei Jahren, im Oktober 2012, ins Leben gerufen worden.

Rückblick: Mit einem Tag der offenen Tür, einem gemeinsam organisierten Osterfeuer und anderen Aktivitäten hatte 2012 nur wenige Wochen vor der Gründung die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Minsleben intensiv im Ort um junge Brandschützer geworben.

Schließlich konnte der 43-jährige Jugendwart Torsten Friedrich mit sieben Kindern beginnen. Heute, zwei Jahre später kann er auf 14 Mädchen und Jungen verweisen, die sich in zwei Altersgruppen - acht bis zehn Jahre und elf bis 16 Jahre - organisiert haben. "Ein abwechslungsreiches Programm, zu dem Zeltlager, Tag der offenen Tür, Hilfe beim Osterfeuer, Wandertag und manches mehr gehören, ist die Grundlage für das Interesse der jungen Leute an der Arbeit in der Jugendfeuerwehr", hebt Jugendwart Friedrich hervor. Schwerpunkt der regelmäßigen Übungsstunden sei das Erlernen des Feuerwehr-Einmaleins. Friedrich gehört selbst seit 1999 der Feuerwehr an und übernahm im Oktober 2012 das Ehrenamt als Jugendwart.

"Es ist schön, mit anzusehen, wie die schon etwas Erfahreneren den Jüngeren unter die Arme greifen", sagt Torsten Friedrich. "Seine Truppe" hatte sich zuletzt am späten Freitagnachmittag unter anderem zum Herstellen von Feuerwehr-Knoten getroffen. "In zwei bis drei Jahren können wir vielleicht die ersten Jugendlichen in die aktive Abteilung übernehmen", prognostiziert er.

Torsten Friedrich selbst hat zwei Kinder in der Jugendfeuerwehr, seine 15 Jahre alte Tochter Lara-Marie und seinen achtjährigen Sohn Mathis. Beide seien ihm auch Ansporn, als Jugendwart zu wirken und seine Erfahrungen weiterzugeben, "hervorragend assistiert von Steven Miehe", seinem Stellvertreter, wie er mehrfach unterstreicht.

Motivation sei für ihn außerdem seine eigene Zukunft: "Wenn ich einmal in die Altersabteilung wechsele, möchte ich dazu beigetragen haben, dass Minsleben in den nächsten Jahren eine starke freiwillige Feuerwehr hat. Dafür schaffen wir jetzt die Grundlage."