Wernigerode l Jedes Jahr aufs Neue findet das "Rocken am Brocken"-Festival im beschaulichen Elend bei Sorge am ersten Wochenende im August statt. Die Masse an Arbeit ließe sich ohne das Engagement von zahlreichen freiwilligen Helfern nicht bewerkstelligen, so Pressesprecherin Stefanie Herzog. Das Mitwirken als ehrenamtlicher Helfer sei zwar harte Arbeit, bringe aber auch jede Menge Spaß mit sich. Fest stehe, so Stefanie Herzog: "Langweilig wird es nie." Vom Herrichten des Festivalgeländes, über die Kartenkontrolle bis hin zum Dirigieren unzähliger Autos aus ganz Deutschland auf die Parkplätze sind die Helfer in verschiedene Aufgaben eingebunden.

Nach all dieser Arbeit, die die 120 Freiwilligen in diesem Jahr geleistet haben, war es für die Veranstalter an der Zeit, "Danke" zu sagen - "für die grenzenlose Motivation, Freude und Ausdauer", heißt es in einer Pressemitteilung. Daher haben die Organisatoren am vergangenen Wochenende zu einer Brockenwanderung eingeladen. Anschließend ließen sie in geselliger Runde mit gutem Essen das diesjährige "Rocken am Brocken"-Festival Revue passieren.

"Ohne diese Familie, die freiwilligen Helfer, wäre das \'Rocken am Brocken`-Festival nicht das, was es ist: ein künstlerisch anmutendes und friedlich-fröhliches Spektakel in den Harzer Bergen."

Markus Blanke, Hauptorganisator

Rund 60 junge Frauen und Männer aus ganz Deutschland trafen sich in Elend, um eine große "Familienfeier" zu zelebrieren. "Ohne diese Familie, die freiwilligen Helfer, wäre das \'Rocken am Brocken`-Festival nicht das, was es ist: ein künstlerisch anmutendes und friedlich-fröhliches Spektakel in den Harzer Bergen", sagte Hauptorganisator Markus Blanke.

Seit acht Jahren entsteht im Nationalpark Harz jeden Sommer ein kunstvolles Festivalgelände. Entstanden aus einer Bierlaune von Studenten der Wernigeröder Hochschule Harz, hat sich das dreitägige Event mittlerweile zu einer echten Größe in der Szene gemausert. Davon künden die stetig gestiegenen Besucherzahlen, vor allem aber die namhaften Bands, die in der Vergangenheit unterm Brocken gerockt haben.

So haben sich etwa deutschlandweit bekannte Bands wie "Jennifer Rostock", "Kraftklub", "Bosse" und "Madsen" in den vergangenen Jahren auf der Bühne ein Stelldichein gegeben. Besucher schätzen die ausgewogene Mischung aus etablierten nationalen und internationalen Künstlern sowie vielversprechenden Newcomern.

Nicht nur musikalisch bietet das Festival drei Tage Abwechslung: Das Rahmenprogramm mit Fußball- und Volleyballturnier im Freibad und Akustikkonzerten während einer geführten Waldwanderung lässt keine Langeweile zu. Laut Stefanie Herzog erfreut sich das Event einer jährlich wachsenden Fangemeinde sowie treuen Sponsoren, die ihren Ursprung ebenfalls im Harz haben. Dennoch wäre das Festival ohne das Engagement der rund 120freiwilligen Helfer, der "Rocken am Brocken"-Familie, nicht möglich.

Die nächste Ausgabe findet vom 30. Juli bis 1. August 2015 statt.