Heimburg/Benzingerode (jmü) l 65 Allee-Bäume zwischen Heimburg und Wernigerode werden in den kommenden Tagen der Kettensäge zum Opfer fallen. Wie Jürgen Bleßmann von der Autobahn- und Straßenmeisterei Wernigerode im Vorfeld informierte, sind die Bäume krank und nicht mehr zu retten. "Wir haben bei einer unserer turnusmäßigen Baumschauen große Schäden festgestellt", so Jürgen Bleßmann.

Obwohl es sich bei den Bäumen um Ahorn handele, der erst seit knapp zehn Jahren die Fahrbahnränder säume, seien viele von ihnen von der sogenannten Nekrose betroffen, die auch als "Sonnenbrand" bezeichnet wird. Dabei platzt durch starke Sonneneinstrahlung die Rinde auf. Wenn dies in der Frostperiode auftritt, bietet die Rinde keinen Schutz mehr. Der Baum fault und stirbt ab. "Manche Bäume verkraften das, und die Wunden schließen sich. Das ist hier aber nicht passiert", so Bleßmann, der alle betroffenen Stämme bereits mit einem roten Punkt markieren ließ.

Sind die kranken Bäume gefällt, werden sie durch resistenteren Spitzahorn ersetzt. Die nächsten zwei bis drei Jahre sollen die jungen Bäume dann mit Schilfrohrmatten und einem weißen Spezialanstrich vor neuerlichem Sonnenbrand geschützt werden.