Rübeland l Eine zu Boden fallende Stecknadel wäre im vollen Goethehaus wohl nicht zu hören gewesen: Aufgerissene Augen und Münder bei vielen Kindern, Schrecksekunde bei Oma und Opa - so ergriffen waren viele, als die berühmtberüchtigte 13. Fee, die schwarze, märchengemäß nach den Gebrüdern Grimm das Dornröschen-Baby verfluchte. Nur den emsigen vielen guten Feen gelang es, diesen Fluch abzuwenden, so dass am Ende einer insgesamt sehr unterhaltsamen Märchenvorstellung der Beifall nicht enden wollte.

"Eigentlich wollten wir ,Dornröschen` schon vor Jahren aufführen, aber uns fehlte es an Feen," gesteht Kindergartenleiterin Sabine Konheiser. Nun aber sei es Dank des Einsatzes von Erzieherinnen, Eltern, eines Erzählers vom Mutterhaus und kräftiger Sponsorenhilfe von Firmen aus Blankenburg gelungen, eine große Truppe zusammenzubekommen, samt bunter Kulisse und vieler schöner Kostüme.

Konheiser selbst war eine der herumwirbelnden schönen Feen, die allein schon den Goethesaal verzauberten. Und natürlich haben das Königspaar (Ines und Uwe Martinek) und die vielen anderen Mitwirkenden am Ende ihre Freude, wie es sich für ein Märchen gehört.

So etwas Schönes, meinte manches Kind auf dem Nachhauseweg, sollte es öfter geben.

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