Wernigerode (im) l Das Winterschloss öffnet morgen bereits zum dritten Mal seine Pforten. Vom ersten Weihnachtstag bis zum 4. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr (Silvester bis 16 Uhr) soll Wernigerodes Wahrzeichen wieder die Gäste anlocken.

2013 waren es laut Christian Juranek knapp 15 000. Der Geschäftsführer: "Wir hatten im Schnitt pro Tag fast 1000 Besucher. Das ist gut." Dies sei der Beweis, dass das Programm den Nerv der Leute treffe. Juranek: "Zu uns kommen viele Familien." Auch diesmal werde auf Bewährtes gesetzt, aber gleichzeitig versucht, das Angebot weiter zu verbessern. So sei das nachmittägliche Puppenspiel im Interesse der kleinsten Zuschauer um eine Stunde nach vorn verlegt worden. Für die Konzerte in der Historischen Halle seien die Künstler gewechselt worden. Kunstfreunde dürften sich auf Barbara und Tabea Toppel (Querflöte/Violine) freuen. Unverändert beibehalten werde hingegen das etwa 20-minütige Orgelspiel mit Hans-Jürgen Eilert in der Schlosskirche.

Christian Juranek: "Wir bieten keinen Weihnachtsmarkt, obwohl noch Weihnachten ist." Am 28. Dezember und zu Neujahr würden bestimmte Programmteile gewechselt. So werde es zum Beispiel bis zum Finale drei verschiedene Puppenspiele geben. Außerdem gebe es mit Hans-Jürgen Gründer im Innenhof einen Conferencier.

Kulinarisch werde ebenso aufgerüstet - mit "Currywurst de Luxe" wie zur Premiere 2012. Christian Juranek: "Das fehlte letztes Jahr. Die Leute haben uns danach gefragt." So könnten sich die Besucher erneut an Lachshäppchen laben und dazu ein Schlückchen Sekt genießen.