Die Motocross-Freunde vom Team Ritzau Hasselfelde gehen mit so vielen Trophäen wie noch nie ins neue Rennjahr. Zwei 1. Plätze im Enduro-Rennsport sollen verteidigt werden. Aber auch den Spaß am Motorradfahren im Gelände wollen die Motorfans nicht missen.

Hasselfelde l Zwei erste Plätze sowie drei weitere Platzierungen unter den Top-Ten der über hundert Crossfahrer in der landesweiten Meisterschaft um den Enduro-Cup hat das Fahrerteam um Kay Ritzau allein letztes Jahr "nach Hause" gefahren. "So viele Preise hatten wir noch nie", sagt Ritzau nicht ohne Stolz.

Dabei reiht sich bei ihm auf den Regalen bereits Pokal an Pokal. Denn Motorradfahren frei im Gelände, das hat dem Hasselfelder schon als Teenager gefallen und nicht mehr losgelassen. Heute führt der 48-jährige Familienvater das Teams "Ritzau MotoSport" mit etwa 25 Mitgliedern an. Unter ihnen Sören Berg, der den 1. Platz in der Gesamtwertung beim Sachsen-Anhalt Enduro-Cup eingefahren hat. Das "Enduro", erläutert Ritzau, stehe dabei für starke Motocross-Motorräder mit Straßenzulassung.

Weitere Klasse-Fahrer in seinem Team sind Matthias Unger, der einen 2. Platz errang, sowie Sören Hartmann, Thomas Riemann, Danny Piefke, alle aus Hasselfelde. Dazu gehört auch Georg Witte aus Stolberg, der einen 4. Platz bei den Senioren einfuhr, Kay Ritzau selbst fuhr in dieser Klasse sogar den Sieg heim.

Mit all den Trophäen ist die Latte hochgelegt für die Rennen in diesem Jahr. Mitglieder des Teams werden deshalb bald auf den speziellen Motocross-Strecken in Elbingerode oder Westerhausen ebenso anzutreffen sein wie in Ballenstedt oder Aschersleben. Ziel sei es, so Ritzau, die Titel in den neuen sieben Wertungsläufen zu verteidigen und Platzierungen zu verbessern.

Ziel für die großen Jungs auf ihren heißen Maschinen ist es aber auch, gibt Ritzau gerne zu, weiter Spaß beim Fahren im Gelände zu haben. Dafür lasse jeder im Team auch schon mal den Motor heulen.

Im März beginnt der neue Enduro-Ausscheid und wird dann bis in den Herbst dauern.

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