Die stolze Summe von 2474,16 Euro hat die diesjährige Sternsingeraktion der katholischen St. Josefs-Gemeinde Blankenburg erbracht. Mit dem Geld soll notleidenden Kindern in aller Welt geholfen werden.

Blankenburg (jmü) l Auf dieses Ergebnis dürfen die Blankenburger Sternsinger stolz sein: 2474,16 Euro sammelten sie an Spenden ein. "Das kann sich für diese kleine Pfarrei sehen lassen", freuten sich die Organisatoren. Mit den notwendigem Equipment Krone, Kreide, Weihrauch und Spendenschatulle waren Elisabeth, Ulrike, Michael, Johann, Martin, Gabriel, Erek, Kiera, Theresia, Helena, Luise, Charlotte, Falk, Gregor, Georg, Valentin, Manuel, Maximilian, Alexander und Cornelius in den ersten Januartagen in Blankenburg und im Oberharz unterwegs. Begleitet wurden sie von Andrea Rubrecht und Susanne Holfeld.

Mit dem Kreidezeichen "2015*C+M+B+15" brachten die Sternsinger den Segen in zwei Seniorenheime und 60 Wohnungen. Dabei baten sie um Spenden für Kinderprojekte auf den Philippinen. Abgeschlossen wurde die Aktion mit dem Gottesdienst am Dreikönigstag, in dem die Sternsinger und die Schola unter der Leitung von Elisabeth Skalitz nicht nur mitwirkten, sondern durch ihr Tun Segen brachten und auch selbst für die ganze Pfarrgemeinde St. Josef ein Segen sind.

In diesem Jahr stand die Sternsinger-Aktion unter dem Motto "Segen bringen - Segen sein". 1959 wurde das Projekt erstmals gestartet, das inzwischen zur weltweit größten Solidaritätsaktion erwachsen ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Mit ihrem Motto "Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!" machen die Sternsinger darauf aufmerksam, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für die Entwicklung von Kindern überall auf der Welt ist.

Laut Mitteilung des Bistums Magdeburg hat jeder achte Mensch nicht genügend zu essen, um ein gesundes Leben zu führen. Zwei Milliarden Menschen weltweit seien mangel-ernährt. Rund 2,6 Millionen Jungen und Mädchen unter fünf Jahren sterben demnach jedes Jahr an den Folgen von Unterernährung. Mehr als 162 Millionen Kinder seien zu klein für ihr Alter, etwa 50 Millionen zu dünn für ihre Größe - beides Zeichen von Mangelernährung. Doch nicht nur unter- und mangelernährte Kinder profitieren vom Einsatz der "kleinen und großen Könige" in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegsgebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen - Kinder in mehr als 100 Ländern werden jedes Jahr in Projekten betreut und mit Geld der Aktion unterstützt. "Es ist gut zu wissen, dass Kinder auch ein Gespür für elementare Not von anderen Kindern haben und nicht nur davon reden, sondern zur Abhilfe und Linderung von Not beitragen möchten", so die Initiatoren.