"Andern Menschen Gutes tun" - dieser Maxime für Altenpfleger und Sozialassistenten widmen Auszubildende der Berufsfachschule in Elbingerode ein eigenes Projekt. Sie organisieren eine Blutspende und haben viel Zulauf. Allein 22 Erstspender werden betreut.

Elbingerode l Die Sorge um Patienten und vor allem ältere Mitmenschen gehört zur Ausbildung an der Berufsfachschule für Altenpflege und Sozialassistenz am Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode. Blutspenden jedoch nicht.

Trotzdem hat der Blutspendedienst Dessau seit Montag über 30 Spenden aus der Schule zur Verfügung, um Bedürftigen zu helfen. Sie sind das Ergebnis einer Premiere, deren Erfolg Anne-Marie Gebhardt, Jamie-Luisa Laukert und ihre Kameradinnen aus dem 2. Lehrjahr der angehenden Sozialassistenten selbst überraschte.

Gerade geboren, fand die Idee einer ersten Blutspende direkt in der Berufsschule bei Schulmitarbeiterin Gudrun Hinze schnell Zuspruch. Sie knüpfte Kontakte zum Blutspendedienst, half bei der Organisation, sprach mit Unterstützern. Ein Bäcker aus Ilsenburg, dessen Tochter in Elbingerode lernt, spendierte das Buffet, leckere Fleischwaren zur Stärkung der Spender kamen günstig aus Elbingerode.

Insgesamt wurden 36 Spender begrüßt, 34 von ihnen für die Blutspende zugelassen. Darunter waren 22 Erstspender wie etwa Jamie-Luisa Laukert. Sowohl die Schulleitung um Kerstin Unterberg als auch der Blutspendedienst Dessau in Gestalt von Rettungsassistent Karsten Hoffman zeigten sich sehr angetan von der Aktion. Nun wird schon überlegt, aus der so erfolgreich organisiserten Premiere mehr zu machen. Eine jährliche Veranstaltung als gute Tat für andere.