Wernigerode l Der Jazzclub Wernigerode eröffnet am Sonnabend, 24. Januar, mit dem traditionellen Geburtstagskonzert den Auftakt seiner Veranstaltungsreihe. Diese steht unter dem Motto "Jazz und Artverwandtes", erklärt Organisator Friedmar Quast.

Das Konzert zum 16-jährigen Bestehen des Jazzclubs wird von den Stadtwerken Wernigerode präsentiert. Den ursprünglich für Sonnabend geplanten Auftritt von "Twain" hat eine Sehnenscheidenentzündung vereitelt, an der der Bassist und Jazzprofessor Tom Götze laboriert. Einen Ersatz für den erkrankten Kollegen hat sein Mitstreiter Stephan Bormann, der ebenfalls in Dresden an der Musikhochschule lehrt und den Wernigerödern von seinen Auftritten mit dem Cristin Claas Trio bekannt ist, rasch gefunden. Die Gitarristin, Sängerin und Songschreiberin Jule Malischke wird am Sonnabend mit ihm zusammen auf der Bühne der Remise stehen.

Nach Dresden zum Studium der akustischen Gitarre

Die 28-jährige, aus Baden-Württemberg stammende Musikerin spielt seit ihrer Kindheit Gitarre. Nach ihrem Studium in Augsburg absolviert Jule Malischke derzeit in Dresden den Masterstudiengang für akustische Gitarre bei Thomas Fellow, der ebenfalls in diesem Jahr in Wernigerode auftreten wird.

An der Musikhochschule lernte sie außerdem Stephan Bormann kennen, mit dem sie bei der Produktion ihrer Debüt-CD "Whatever may happen", die im vergangenen Jahr erschienen ist, zusammengearbeitet hat. Seither treten sie auch ab und zu gemeinsam auf, so auch am Sonnabend in der Remise.

Über die Förderung der Stadtwerke, die eine vierstellige Summe bereitstellen, ist Organisator Friedmar Quast froh. Neben der Unterstützung durch die Stadtverwaltung sei dies eine wichtige Hilfe für den Jazzclub, der seit 2005 unter dem Dach des Wernigeröder Kunst- und Kulturvereins aktiv ist. Das Geld gibt der Versorger gern, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Steffen Meinecke. "Mit dem Jazzcub haben wir einen sehr innovativen Partner, der sich immer wieder Neues einfallen lässt", lobt Meinecke.

 

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