Benneckenstein/Thale (dl) l Die Serie mit tödlichen Unfällen im Harz reißt nicht ab: Am Sonntag ist erneut ein Autofahrer nach einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Ein Mann aus Thale prallte aus bislang ungeklärter Ursache zwischen Hohegeiß und Benneckenstein gegen einen Baum und starb wenig später im Krankenhaus. Damit steigt die Zahl der im Harzkreis tödlich Verunglückten seit Jahresbeginn auf drei.

Die Ursache des jüngsten Unfalls ist laut Polizei noch nicht endgültig geklärt - möglicherweise wurde dem Mann Straßenglätte zum Verhängnis. Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Thalenser gegen 13.45 Uhr auf der Landesstraße zwischen dem niedersächsischen Ort Hohegeiß und Benneckenstein von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend raste der Mann mit seinem Auto durch den Straßengraben und prallte mit der Fahrerseite seines VW Lupo gegen einen Baum. Dabei wurde der 34-Jährige, der allein unterwegs war, im Wagen eingeklemmt und erlitt schwerste Verletzungen. Mitglieder der Benneckensteiner Feuerwehr retteten das Opfer aus dem Wrack. Der Thalenser erlitt jedoch so schwere Verletzungen, dass er trotz des Einsatzes von Notarzt und Sanitätern und längeren Reanimationsversuchen gegen 15.15 Uhr im Klinikum Wernigerode starb.

Neben Polizei und Rettungskräften waren auch 25 Mitglieder der Ortsfeuerwehr Bennecken­stein im Einsatz.

Damit steigt die Zahl der seit Jahresbeginn bei Unfällen getöteten Verkehrsteilnehmer auf drei. Am 4. Januar war ein 44-Jähriger mit seinem BMW auf der B 185 zwischen Ermsleben (Stadt Falkenstein/Harz) und Aschersleben wegen Straßenglätte ins Rutschen gekommen und frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Der 44-Jährige aus Wilsleben (Stadt Aschersleben im Salzlandkreis) starb noch an der Unfallstelle.

Am 19. Januar stürzte in der Straße des 20. Juli in Halberstadt ein 73-jähriger Fahrradfahrer beim Passieren einer Bordsteinkante. Auch er erlag trotz des Einsatzes des Notarztes noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.