In der Grundschule im Schachdorf Ströbeck haben jetzt wieder die Köpfe geraucht. Anlass war der Regionalwettstreit im Grundschulschach im Harzkreis.

Schachdorf Ströbeck l Insgesamt 18 Schülermannschaften waren am Start: Neben acht Teams aus Blankenburg, Neinstedt (1) und Halberstadt (2) auch eine Truppe aus Darlingerode sowie sechs aus dem gastgebenden Schachdorf Ströbeck. Das Ziel aller war glasklar: das Ticket zum Landesfinale am 14. März in Magdeburg. Wie in den Vorjahren winkten zwei Qualifizierungen - eine für die insgesamt siegreiche Mannschaft und eine weitere für das beste Team der Gastgeber.

Entsprechend hart wurde um jeden Punkt gekämpft. Das Turnier, das traditionell im Schachdorf ausgerichtet wird, wurde von der örtlichen Schachlehrerin Isa Hauf geleitet. Die Auswertung am Computer oblag Schulleiter Volker Heinold. Zur Seite stand dem Ausrichter-Duo Hans Jürgen Dwornik aus Halberstadt als Schiedsrichter. Dwornik verstand seine Funktion nicht als strenger "Besserwisser", sondern, wie er betonte, eher als den Schülern hilfreich zur Seite stehender Schachexperte.

Am Ende des Turniers triumphierte die erste Mannschaft der Grundschule "Dr. Martin Luther" aus Blankenburg. Team eins der Grundschule "Dr. Emanuel Lasker" aus Ströbeck holte als beste Ströbecker Truppe den 3. Platz und errang damit die zweite Startberechtigung beim Landesfinale. Sowohl die Spieler der übrigens Teams - fast 90 waren nach Ströbeck gekommen - als auch die Organisatoren des Turniers sind nun gespannt, wie sich die besten Harzer in Magdeburg schlagen.

Der Regionalausscheid auf Grundschulebene hat bereits eine lange Tradition. Er findet seit der Wende in Ströbeck statt. Zwar kennen die Organisatoren nicht die genaue Zahl der Turniere - die Tradition ziehe sich jedoch wie ein roter Faden durch die Jahre.

Apropos Schach-Tradition: Die wird im Schachdorf seit jeher groß geschrieben. Das gesamte Jahr über finden Wettkämpfe rund um das königliche Spiel statt. In der Adventszeit haben die Ströbecker wieder die besten Familienteams gekürt. Dabei treten ein Kind und ein Erwachsener oder Jugendlicher als Duo an. Und: Nach dem Turnier ist vor dem nächsten, lautet das Motto im Schachdorf. Ende Mai folgen das internationale Turnier und das Schachfest.

 

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