Im dritten Jahr in Folge haben Blankenburgs Touristiker einen Anstieg der Übernachtungszahlen registriert. Auch die Verweildauer steigt weiter - und das gegen den allgemeinen Trend.

Blankenburg l Urlauber fühlen sich in Blankenburg immer wohler. Nach Auswertung der Meldescheine der privaten Vermieter und Hotels der Stadt durch die Mitarbeiter der Tourist- und Kurinformation wurde erneut ein leichter Anstieg der Übernachtungszahlen registriert. Und das im dritten Jahr in Folge. "Im Wirtschaftsjahr 2014 übernachteten im Stadtgebiet insgesamt 42 497 Gäste. Im Vorjahr waren es 42 457", gab Astrid Hildebrand-Besecke, die Leiterin des Städtischen Kurbetriebs (SKB), bekannt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 208 301 Übernachtungen gezählt. Das sind 5205 mehr, als noch im Vorjahr und entspricht einer leichten Steigerung von knapp 2,6 Prozent. Bei den kurtaxpflichtigen Übernachtungen bilanziert der SKB sogar eine Steigerung von vier Prozent. Laut Astrid Hildebrand-Besecke hat sich auch die durchschnitttliche Verweildauer von 4,78 Tagen auf nunmehr 4,9 Tage pro Gast wieder positiv entwickelt. "Damit liegt Blankenburg entgegen dem bundesweiten Trend der verkürzten Aufenthalte der Urlauber und Gäste", erklärte sie. Ein Großteil der erfassten Übernachtungsgäste sind nach wie vor Patienten der Teufelsbad-Fachklinik, deren Zahl seit Jahren nahezu konstant bei rund 100 000 liegt (siehe Infokasten).

Mit der Auswertung der Meldescheine sei gleichzeitig eine Quellgebietsanalyse einhergegangen. So kamen demnach die meisten inländischen Übernachtungsgäste überwiegend aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Von den ausländischen Übernachtungsgästen wählten am häufigsten Besucher aus den Niederlanden und Dänemark Blankenburg als Reiseziel. Diese "Stammkunden" werden von den Mitarbeitern der Tourist- und Kurinfo auf den Reisemessen vor Ort gezielt angesprochen.