Hüttenrode (jmü) l Auf ein vergleichsweise ruhiges Jahr 2014 haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenrode zurückgeblickt. Wehrleiter Jörg Hohmann bilanzierte 18 Einsätze. Davon wurden seine Kameraden zu neun Brandeinsätzen alarmiert, wovon fünf durch Brandmeldeanlagen fehlerhaft ausgelöst wurden. Darüber hinaus rückten die Hüttenröder zu einem echten Brand, einem Schornsteinbrand sowie zu zwei Übungen aus. Neunmal leisteten sie technische Hilfe. So mussten ein Mensch aus einer Notlage befreit, drei Ölspuren beseitigt, dreimal Äste von der Straße geräumt sowie weitere Retter bei einem Motorradunfall unterstützt werden. Außerdem rückten sie zu einem Hochwasser-einsatz in die Kampstraße aus.

Dabei waren zusammen 121 Frauen und Männer aktiv und damit 6,7 Helfer pro Einsatz. Insgesamt wurden 2349 Dienststunden geleistet. Laut Hohmann verfügt die Hüttenröder Wehr über 30 aktive Kräfte, davon sieben Frauen. 18 weitere Kameradinnen sichern darüber hinaus die Blutspendetermine ab. Einen großen Dank richtete der Wehrleiter, der an diesem Abend für seine 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde, an die Alters- und Ehrenabteilung unter Führung von Friedel Ulrich. "Bei der Jugendfeuerwehr leisten Evelin Nowitzki, Wolfgang Freitag, Cindy Charwat und Viktoria Luise Hohmann gute Arbeit", attestierte er und lobte deren Unterstützung durch Sven Nowitzki, Patric Oberländer und Uwe Charwat. Gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr sind aktuell 77 Brandschützer in der Feuerwehr organisiert.

Kritisch merkte Hohmann an, dass es bei den Dienstabenden und Übungen noch Nachholbedarf gebe. Hier sei die Beteiligung noch zu gering. In seinem Rechenschaftsbericht verwies er auf die getätigten Anschaffungen wie Unterlegblöcke, ein Glasmasterset, zwei Schlauchtragekörbe, Verteiler, Hohlstrahlrohrdüse und erste PBI-Schutzkleidung. Er dankte zudem Fred Marquardt, Uwe Charwat, Tobias Ulrich, Dirk Meinecke und Lars Köhler, die die Technik in Schuss halten, sowie Baldur und Christine Charwat, die sich vorbildlich um die Belange des Gerätehauses kümmern.

Neben dem Dienst brachten sich die Hüttenröder Kameraden auch in das gesellschaftliche Leben aktiv mit ein. So organisierten sie mit den Kameraden ihrer Partnerwehr aus Goslar eine gemeinsame Floßfahrt in Wendefurth und sicherten nicht nur das legendäre Volleyballturnier mit ab, sondern nahmen sogar mit einer eigenen Mannschaft daran teil. Unterstützung leisteten sie außerdem beim Schützenfest und Grasedanz und halfen dem Hüttenröder Skiverein und dem Harzklub. "Mit dessen Vorsitzendem Carsten Ulrich gibt es eine Zusammenarbeit, wie sie besser nicht sein kann", so Hohmann, der auch Blankenburgs Bürgermeister Hanns-Michael Noll, Ortsbürgermeister Gunter Freystein, den Stadt- und Ortschaftsratsmitgliedern, der Stadtverwaltung und dem Technischen Eigenbetrieb für deren Unterstützung dankte.