Die Oberharzstadt und neun ihrer Ortsteile gelten ab sofort einheitlich als Staatlich anerkannter Erholungsort. Der Wirtschaftsminister hat vor Bürgermeistern und Politikern die Urkunde dazu überreicht. Sie bekommt einen Ehrenplatz im Rathaus in Elbingerode.

Elbingerode (gbr/bfa) l Zügig und mit Harzer Folklore als Begleitung ist der Status der Oberharzstadt am Mittwoch in Gänze aufgewertet worden.

Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) überreichte im Haus Bodfeld in feierlicher Form Stadtbürgermeister Frank Damsch (SPD) das Prädikat für die Kommune als Staatlich anerkannter Erholungsort. Der Titel gilt nun für neun Orte von Stiege bis Elend. Ausgenommen ist Hasselfelde, dort gilt bis 2021 der Status als Luftkurort. Dieses Merkmal hatten früher auch andere Oberharzorte. Wegen des Aufwandes und der höheren Kosten einer erneuten Genehmigung war vom Luftkurortprädikat Abstand genommen worden. Möllring bedauerte, dass nun Orte wie Benneckenstein, Trautenstein und Stiege den Luftkurortstatus verlieren.

Das neue Prädikat als Erholungsort sei ein bedeutender Imagefaktor für die Stadt, ihre Bürger und die ganze Region, betonte der Minister. Es sei ein bundesweit geltendes Gütesiegel und wichtiges Marketinginstrument mit Außenwirkung. Die Stadt habe es zu Recht verdient, es müsse nun dauerhaft erhalten werden. Damsch bekräftigte das Ziel der Stadt, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor zu stärken. Der Titel sei Voraussetzung dafür. Er ist nicht zuletzt, so war zu erfahren, eine Grundlage zum Kassieren der Kurtaxe.

Zu der Prädikatsverleihung waren etliche Stadträte und die Ortsbürgermeister - außer von Stiege und Hasselfelde - sowie Landtagsabgeordnete Angela Gorr (CDU) ins Haus Bodfeld gekommen. Feierlich, mit Dank und Blumen, wurde die frühere Chefin des Höhlen- und Tourismusbetriebes Oberharz, Cathleen Hensel, verabschiedet. Sie wechselt nach elf Jahren Arbeit für die Stadt in eine andere Funktion in Wernigerode. Die Nachfolge ist bereits geregelt.

 

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