Die Blankenburger wählen am Sonntag, 22. März, einen neuen Bürgermeister. Im Vorfeld fühlt die Volksstimme gemeinsam mit den Lesern den Kandidaten auf den Zahn, möchte wissen, wie sie die Stadtentwicklung voranbringen und bestehende Probleme lösen wollen.

Welche Impulse versprechen Sie sich von einer Landesgartenschau in Blankenburg?

Heiko Breithaupt (CDU): Für mich ist die Bewerbung für die Landesgartenschau eine Chance für ein neues Wir-Gefühl, bei der sich alle Blankenburger mit viel Herzblut und Anstrengungen einbringen können. Einen Schwerpunkt sehe ich in der Verbindung und deutlichen Aufwertung unserer Parkanlagen unter Einbeziehung des Altstadtkerns. Wir haben die Chance, bei einem Zuschlag unserer Stadt ihr ein neues Aussehen zu geben.

Philipp Eysel (SPD): Eine Landesgartenschau ist in erster Linie Wirtschaftsförderung. Es muss uns gelingen, den in der Kernstadt vorhandenen Sanierungsstau mit der Durchführung dieses Projekts anzugehen und Blankenburg für die Blankenburger aufzuwerten. Wenn damit auch ein positiver Effekt für unsere Besucher eintritt, ist das umso besser.

Maik Hoffmann (Einzelbewerber): Eine Gartenschau in Blankenburg würde für uns bestimmt in einem finanziellen Fias- ko enden. Zum einen haben wir in Blankenburg gar nicht den Platz dafür und zweitens: Was passiert nach der Gartenschau mit den Objekten und den Kosten, die dann auf Blankenburg und die Bürger zukommen?

Frank Wermuth (Die Linke): Eine auf Nachhaltigkeit und Nutzung der speziellen Vorteile und Potenzen der Stadt ausgerichtete Landesgartenschau wird uns voranbringen. Deshalb sehe ich darin ein Stadtentwicklungsprojekt und nicht nur ein Ausstellungsjahr. Wichtig ist das Engagement vieler Blankenburger, so auch der Kleingärtner, Handwerker und Betriebe. Die Gestaltung unserer Parkanlagen und auch der Bahnhof, um nur Beispiele zu nennen, sollten im Mittelpunkt stehen. Uns allen bekannte Schandflecke müssen verschwinden. Das will ich schon in Vorbereitung der Schau erreichen.

   

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