Heiko Breithaupt (CDU) hat es auf Anhieb geschafft: Mit 52,68 Prozent der Stimmen wurde der 35-Jährige auf Anhieb zum neuen Bürgermeister der Stadt Blankenburg gewählt.

Blankenburg (jmü) l Temperaturen knapp über null Grad und herrlicher Sonnenschein haben der Bürgermeisterwahl in Blankenburg den passenden äußeren Rahmen geboten. Am Wetter kann es also nicht gelegen haben, dass die Wahlbeteiligung hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Sowohl im Stadtgebiet, als auch in den Ortsteilen lief der Wahlsonntag schleppend an. Davon ließ sich Amtsinhaber Hanns-Michael Noll (CDU) vor Ort berichten. Als Wahlleiter stattete er unter anderem den Wahlvorständen in der alten Schule in Börnecke, im Dorfgemeinschaftshaus Timmenrode und im Kindergarten "Am Bergeshang" einen Besuch ab, ehe er selbst im Festsaal des Rathauses an die Urne trat. Nur 36,6 Prozent der Wahlberechtigten wollten selbst mitbestimmen, wer künftig der Chef im Rathaus wird. Im ersten Wahlgang vor sieben Jahren waren es noch mehr als 50 Prozent gewesen.

Diese Zahl trübte aber die Stimmung im Alten E-Werk nicht. Überschwänglich wurde Heiko Breithaupt gefeiert, als um 19.15 Uhr das Endergebnis auf die Großbildleinwand projiziert wurde. Der 35-Jährige erreichte auf Anhieb die absolute Mehrheit und steht damit als Nachfolger von Noll fest.

"Dieses Ergebnis bedeutet einen großen Wahlauftrag", sagte Breithaupt vor seinen Parteifreunden. Dies heiße nicht, die Hände in den Schoß zu legen, sondern weiter anzugreifen und auf der Politik, die Noll auf ein solides Fundament gestellt habe, weiter aufzubauen. "Ich werde Akzente fortführen, aber auch neue hinzufügen", versprach Breithaupt. Er freute sich am Abend darüber, in Blankenburg etwas Einmaliges geschafft zu haben: Eine Politik des fließenden Übergangs, die es nun erlaube, auch über die nächsten sieben Jahre hinweg die Stadt zu gestalten. Er warb dafür um Unterstützung bei allen Einwohnern.

Zu den ersten Gratulanten zählte noch am Abend Philipp Eysel. Der SPD-Kandidat erreichte 15 Prozent. Frank Wermuth (Die Linke), der den Wahlabend im Sportforum verfolgte, vereinte 23,26 Prozent der Stimmen auf sich. Ein sehr beachtliches Ergebnis erzielte Einzelbewerber Maik Hoffmann mit 9,07 Prozent.

   

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