Wernigerode (wb) l Im 13. Jahr des Museumsfrühlings erlebte auch Silvia Lisowski eine Premiere. Ihr Auto wollte nicht mehr, und so musste die Kulturamtsleiterin auf den von den Kameraden der Feuerwehr organisierten Shuttle zurückgreifen. Was sie dort erlebte, gefiel ihr, und damit war sie nicht alleine. Alle im Shuttle seien der Meinung gewesen, "dass wir tolle Angebote gesehen haben". Und das betraf nicht nur die Schierker und Silstedter Heimatstuben mit ihren reizvollen Angeboten, das betraf alle 16 Kulturstätten, die sich dem Museumsfrühling angeschlossen und am gestrigen Sonntag ihre Türen für die Besucher geöffnet haben.

Mit durchaus positiver Resonanz, wie Lisowski gegen Ende des Tages feststellte. So freute sich etwa das Feuerwehrmuseum über ein ordentliches Besucherplus, auch das Harzmuseum dürfte die Gästezahlen des vergangenen Jahres noch übertreffen. Das Harzmuseum hatte, wie andere Einrichtungen auch, zusätzlich noch eine kleine Sonderschau aufgelegt, um Besucher zu locken. "Souvenirs aus dem Wernigerode des 20. Jahrhunderts", wurden gezeigt, allesamt Leihgaben. Und so gab es neben allerlei Postkarten Keramik, Glaskunst und selbstverständlich auch eine alte Wanderkarte des Harzklubs zu sehen.

Von solchen Dingen, aber auch von ihnen noch unbekannten Museen, lassen sich die Gäste besonders gerne überraschen, sagte Lisowski. Sie bescheinigt der gestrigen Veranstaltung ein "Top-Ergebnis", und legte damit die Latte ziemlich hoch. Schließlich gilt es in zwei Jahren den 15. Museumsfrühling zu feiern, und der soll etwas Besonderes werden. Lisowski: "Da werden wir uns wieder viele tolle Aktionen ausdenken müssen."

   

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