Um den Nachwuchs in allen Feuerwehren der Stadt Blankenburg zu fördern, hat Bürgermeister Hanns-Michael Noll angekündigt, den jungen Mitgliedern künftig freien Eintritt in städtische Einrichtungen zu gewähren. Dazu gehören in erster Linie die Freibäder.

Blankenburg (euh) l Die Jahreshauptversammlung der Blankenburger Freiwilligen Feuerwehr im Theatersaal des Großen Schlosses war für Wehrleiter Alexander Beck zugleich ein kleines Jubiläum. Er bekleidet dieses Ehrenamt nun bereits seit fünf Jahren. Aus diesem Anlass bedankte er sich gleich zum Auftakt bei allen Mitstreitern, voran seinem Stellvertreter Torsten Krause sowie Jugendwart Michel Sachs.

Unter den Gästen des Abends waren auch Landesinnenminister Holger Stahlknecht (CDU) sowie die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Ronald Brachmann (SPD) und Bernhard Daldrup (CDU). Für Bürgermeister Hanns-Michael Noll (CDU) war es in seiner Amtszeit die letzte Jahreshauptversammlung der Löschmannschaften der Stadt Blankenburg mit ihren Ortsteilen. Ihm wurde am Abend gleich mehrfach für sein Engagement während seiner zu Ende gehenden Zeit als Stadtoberhaupt gedankt.

"Auch ohne Fördergeld hat dieser Bürgermeister es geschafft, die Feuerwehr stets einsatzbereit zu halten und voranzubringen", lobte der Innenminister und bedankte sich ebenfalls ausdrücklich bei Alexander Beck für dessen bisherige Arbeit.

Hanns-Michael Noll überreichte im Gegenzug ein kleines Erinnerungsgeschenk an den Minister und lud ihn offiziell zum diesjährigen Blankenburger Altstadtfest ein. Als besonderes Geschenk an die Kinder- und Jugendfeuerweh-ren in der Stadt Blankenburg kündigte Noll an, dass diese einsatzbereiten jungen Leute künftig alle öffentlichen städtischen Einrichtungen wie beispielsweise das Freibad "Am Thie" und das Freibad in Derenburg eintrittsfrei besuchen könnten.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2014 erinnerte der Wehrleiter an die insgesamt 338 Einsätze mit zusammen 450 Einsatzstunden der aktiven Kameraden und Kameradinnen. Das waren 45 Brandeinsätze, 247 Hilfeleistungen und 46 übrige Einsätze. Außerdem leistet die Feuerwehr sehr viele Stunden außerhalb der normalen Einsätze, beispielsweise in Kindertagesstätten, bei der "Kehrwoche" und den zahlreichen Sportveranstaltungen wie dem Regensteinlauf.

Da etwa zwei Drittel aller Hilfeleistungen der Brandbekämpfer während der wöchentlichen Arbeitszeit stattfänden, sei man stets auf die Unterstützung der Arbeitgeber angewiesen, wofür denen besonders gedankt werden müsse. An die Stadträte appellierte Beck, sich dafür einzusetzen, dass die jungen einsatzbereiten und technisch versierten Feuerwehrleute auch entsprechende Arbeitsplätze in der Region finden und nicht weit entfernt auswärts ihren Lebensunterhalt verdienen müssten.

Wer bei der Feuerwehr mitmachen möchte, kann einfach zu den Dienstabenden ins Feuerwehrgerätehaus an der Neuen Halberstädter Straße kommen, jeden Mittwoch ab 19 Uhr sind Interessenten herzlich willkommen.

Mehr Informationen gibt es auch im Internet auf der Homepage www.feuerwehrblankenburg.de