Wernigerode I Die Wernigeröder wählen am Sonntag, 12. April, einen neuen Oberbürgermeister. Im Vorfeld fühlt die Volksstimme den drei Kandidaten auf den Zahn, möchte wissen, wie sie die Stadt voranbringen wollen.

Wo kann die Kernstadt touristisch noch zulegen? Was braucht die Stadt, um attraktiver für Gäste zu werden?

Peter Gaffert (parteilos): Wernigerode ist in Sachsen-Anhalt Marktführer, wir gehören zu den bedeutendsten touristischen Zielen Deutschlands. Das zeigen die Zahlen der Tages- und Übernachtungsgäste, dazu tragen übrigens Schierke und Brocken maßgeblich bei. In der Stadt benötigen wir zukünftig noch mehr hochwertigen Einzelhandel, dringend verbessert werden muss die Zugangsmöglichkeit zum Schloss. In Schierke erwarten die Gäste bessere Freizeitangebote, eine höhere Gastronomie- und Übernachtungsqualität.

Michael Miede (Piraten): Wernigerode ist als Kernstadt, aus meiner Sicht, wohl kaum noch zu verschönern. Wohingegen der Weihnachtsmarkt als touristisches Highlight durchaus mehr Poten-zial beinhaltet, eine entsprechende Neuorientierung und Ausarbeitung eines Konzeptes unter Mitbestimmung der Bürger sowie der Gewerbetreibenden wäre ein erster Schritt.

Sabine Wetzel (B90/Grüne): Wernigerode hat alles, was sich Gäste wünschen. Die Zahlen belegen, wir sind im Land DIE touristische Perle. Unser wichtigstes Pfund sind aber nicht Schloss oder Brocken, sondern der Stolz auf unsere Stadt. Durch die tausendfache Mundpropaganda der Bürger werden Gäste angezogen, die unsere Gastfreundlichkeit erleben können. Aber wir dürfen auch nicht überziehen. Verantwortliche Stadtpolitik heißt deshalb, das Niveau zu sichern. Das beginnt bei der Bewahrung vielfältiger Angebote und des Stadtbildes bis hin zur Instandhaltung der Straßen und Wege ...

Haben Sie Fragen an die Kandidaten? Dann kommen Sie zu unserem Wahlforum am Montag, 30.März, um 19 Uhr in der Hochschule Harz. Oder senden Sie uns Ihre Fragen: Breite Stra-ße 48 in Wernigerode oder per Mail an redaktion.wernigerode@volksstimme.de

 

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