Gerechnet, getüftelt und hin und her überlegt haben 19 Oberharzer Kinder in Sachen Mathematik. Sie erreichten bei der 19. Mathe-Olympiade des Landes zwar nicht die höchstmögliche, aber doch eine beachtenswert hohe Punktzahl.

Elbingerode/Stadt Oberharz l Die Köpfe haben wirklich fast geraucht, so sehr strengten sich die 19 besten Rechenkünstler aus den Grundschulen der Oberharzstadt zur 19. Mathematik-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt an.

Sie kamen aus den Grundschulen Benneckenstein, Hasselfelde und Elbingerode und trafen in Elbingerodes Grundschule "Paul Ernst" zusammen. Die Mädchen und Jungen waren zuvor an ihrer jeweiligen Heimatschule bereits als die besten Mathematikschüler ermittelt worden. Zehn Aufgaben waren nun nochmal zu lösen. Aufgaben, bei denen nicht nur gute Mathekenntnisse vorausgesetzt wurden, sondern auch logisches Denken und Kombinieren nötig waren. Etwa, wenn es bestimmte Zahlenreihen zu ergänzen oder eine der berühmt-berüchtigten Textaufgaben zu lösen galt.

"Die Aufgaben waren in diesem Jahr wieder recht schwierig", erläuterte Elbingerodes Schulleiterin Bettina Borth. Sie erteilt selbst Mathematikunterricht und muss es also wissen. Bettina Borth zeigte sich mit der Mathematik-Expertin und pädagogischen Mitarbeiterin Carola Eisner aus Hasselfelde sowie mit Benneckensteins Grundschulleiterin Beate Gebbert einig, dass alle Kinder die Aufgaben sehr gut gemeistert hätten. Die volle Punktzahl von 40 erreichte indes keiner, wurde informiert, aber die jeweils Besten könnten sich doch sehen lassen.

So erreichte bei den Viertklässlern Sami Schlimper aus Benneckenstein 34 Punkte, Amy Fabienne Dunkel 30 und Vincent Kranz 28 Punkte. Das sind genauso viele wie der Sieger der Klassenstufe 3 erreichte: Marlon Ehrt aus Elbingerode. Mika Pilz holte 27 Punkte, und 25 Punkte bekam Linda Katzer. "Jeder kann stolz auf die Teilnahme sein, denn ihr seid die Besten aus euren Klassen", so gratulierte Elbingerodes Schulleiterin Bettina Borth allen Kindern. Sie wurden mit Urkunden und Geschenken für ihren Denk-Einsatz belohnt.

Geprüft wird nun, ob die besten Oberharzer Mathematikschüler noch an einem weiterführenden Wettbewerb, etwa auf Harzkreisebene, teilnehmen dürfen.