Die Wernige--röder wählen am 12. April ihren Oberbürgermeister. Im Vorfeld möchte die Volksstimme von den Kandidaten wissen, wie sie die Stadt voranbringen wollen.

8 Vereine können Sportstätten kostenlos nutzen. Wie können sie noch gefördert werden?

Peter Gaffert (parteilos): Die Vereinslandschaft in der Stadt und in den Orten ist lebendig, vielfältig und bunt. Die Stadt unterstützt Jahr für Jahr projektbezogen unsere Vereine - und das wird sich nicht ändern. Leistungsfähigen Vereinen soll mehr Verantwortung in der Bewirtschaftung von Sportanlagen übertragen werden. Gern möchte ich auch die Vereinsgutscheine für Erstklässler zum Austesten unterschiedlicher Sportarten weiterführen und auf alle Grundschüler ausweiten.

Michael Miede (Piraten): Die kostenfreie Nutzung der Sportstätten ist definitiv ein guter Ansatz, hier sollte eine Bedarfsanalyse mit den Vereinen erstellt werden, um die Schwachstellen herauszufiltern. In Form eines Gemeinschaftsprojektes können des weiteren Maßnahmen geplant werden, um die Schwachstellen gemeinsam zu minimieren.

Sabine Wetzel (B90/Grüne): Wernigerode ist eine sportbegeisterte Stadt mit vielen Möglichkeiten. Wertvoll ist dabei nicht allein die sportliche Betätigung. Die Gratis-Nutzung ist auch eine Förderung der Vereine, die die Menschen zusammenführen - ein wichtiger Kitt für das Gemeinwesen. Das müssen wir bewahren. Nur zu gut wissen wir aus anderen Städten, wenn der Haushalt wackelt, fordert die Kommunalaufsicht schnell, die Sportler zur Kasse zu bitten. Damit wir nicht in diese Lage kommen, werbe ich für eine solide Finanzpolitik im Rathaus.

 

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