Mit herzlichen Dankesworten und Blumen ist ein SPD-Urgestein der Region verabschiedet worden. Monika Badstübner zieht sich als Ortsvereinschefin für Elbingerode zurück. Zur Nachfolgerin ist Katrin Bartsch gewählt.

Elbingerode l Die Genossen im SPD-Ortsverein für Elbingerode, Königshütte und Rübeland haben eine neue Vorsitzende.

Katrin Bartsch (49) aus Elbingerode ist am Montagabend in einer Mitgliederversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Sie will die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerin fortsetzen, wie Katrin Bartsch mit Dank für das Vertrauen betonte. Die Krankenschwester und Mutter von vier Kindern stammt aus Elbingerode und gehört erst seit gut einem Jahr der SPD an.

Katrin Bartsch arbeitet ehrenamtlich bereits als Beisitzerin im Kreisvorstand der SPD Harz mit und sagt von sich, dass sie noch viel lernen müsse und lernen wolle. Hauptaugenmerk in ihrer Arbeit will die neue Chefin auf die Gewinnung junger Mitstreiter legen und sich dafür einsetzen, dass die Oberharzstadt für junge Leute attraktiver wird. Katrin Bartsch tritt die Nachfolge der bisherigen langjährigen Ortsvereinschefin Monika Badstübner (69) aus Rübeland an.

So wurde die Wahlversammlung im Elbingeröder Eiscafé "Naschkätzchen" zugleich zu einer Abschiedsrunde. 17 Jahre leitete Monika Badstübner den SPD-Ortsverein. 1992 in die SPD eingetreten, führte sie ab 1998 den Rübeländer, dann den fusionierten Ortsverein Elbingerode, Königshütte, Rübeland. Monika Badstübner saß im Orts- und im Stadtrat, wirkte im Kreisvorstand der SPD mit, war von 2011 bis 2014 Bürgermeisterin ihres Heimatortes. Nach all den Jahren (und einem Herzinfarkt) sollen nun "Jüngere das Ruder übernehmen", wie sie zum Abschied sagte. Ein völliger Ruhestand aber wird der Rückzug als Vorsitzende eher nicht. Monika Badstübner bleibt im Vorstand des Ortsvereins, ist im Förderverein für das Rübeländer Freibad Bodeperle ein Aktivposten von Anfang an, wirkt im Gartenverein mit und anderes mehr. Da dürfte die Zeit für Familie samt Enkel weiter knapp bleiben. "Ganz auf Null fahren kann man ja nicht", meinte die rührige Rübeländerin.

"Ich kenne Dich als eine, die klare Worte sagt, das ist genau die richtige Haltung", lobte Tobias Kascha, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender, Monika Badstübner. Klaus Fischer dankte ebenfalls herzlich und überreichte zum Abschied ein Geschenk. Die Versammlung wurde mit einer Neuaufnahme fortgesetzt. Thomas Bartsch, Ehemann der frisch gewählten Vorsitzenden, trat den Sozialdemokraten bei.

Der SPD-Ortsverein Elbingerode hat damit zwölf Mitglieder. Zum Vorstand gehören weiter Klaus Fischer (Schatzmeister) und Marcus Tanzen (Schriftführer/Pressesprecher).

Insgesamt gibt es in der Oberharzstadt drei SPD-Ortsvereine. Neben dem Ortsverein Elbingerode (mit Königshütte und Rübeland) gibt es den Ortsverein Oberharz für Hasselfelde, Stiege und Benneckenstein sowie den Ortsverein Tanne. In Elend, Sorge und Trautenstein arbeiten keine Genosssen.