Elbingerode l (gbr/bfa) Eine gute Nachricht gebe es auch, sagten etliche Harzklubfreunde um Dittmar Marquordt nach ihrer traditionellen Aktion "Sauberer Wald" am vergangenen Sonnabend. Nämlich: Es seien weniger Autoreifen und Sperrmüll in der Landschaft um die Harzstadt gefunden worden als in den letzten Jahren.

Bitter nötig zur Reinhaltung der Landschaft sei dieser Einsatz wieder gewesen, hieß es weiter. Denn statt weniger Autoreifen sei zum Beispiel mehr illegal entsorgter Bauschutt entlang der Wanderrouten gefunden worden als früher. Dem Schutt sowie auch all dem vielen anderen Unrat rückten in der Aktion insgesamt rund 30 Harzklubmitglieder und Einwohner als Helfer zu Leibe. Unterstützt wurden sie außerdem durch 24 Kinder und zwei Erzieherinnen aus dem Hort Elbingerode.

Gesäubert wurde von den Helfern das gesamte große Betreuungsgebiet des Zweigvereins Elbingerode. Es lerstreckt sich zwischen Talsperre Königshütte, Parkplatz Drei Annen Hohne, Zillierbachtalsperre, Harzenberg und Steinbachtal. Stabsmäßig durch Harzklubfreund Dittmar Marquordt vorbereitet und geführt, schwärmten die Sammelgruppen in dieses große Areal aus. Sie brachten insgesamt 53 Säcke voll Müll zusammen, die vom Forstbetrieb und vom Oberharz-Bauhof ordnungsgemäß entsorgt wurden. Dafür dankt der Harzklub.

"Der meiste Müll, den wir diesmal fanden, wird doch kostenlos in gelben Säcken entsorgt oder kann ebenfalls kostenlos beim Wertstoffhof abgegeben werden, warum wird er bloß in die Wälder geworfen?", fragt Marquordt. Neben dem Großeinsatz der Harzfreunde hatten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Heimatstube um Stadtchronist Günther Breutel zuvor ebenfalls ihren Frühjahrseinsatz gestartet.

Sie haben dabei die Ausstellung sowie das Umfeld am Museumsgebäude auf Vordermann gebracht. Geöffnet wird das heimatgeschichtliche Kleinod am Donnerstag, 23. April.

Danach ist dann bis zum Herbst jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Erste Gruppenanmeldungen liegen schon vor. Ein Tag der offenen Tür ist für den 8. August geplant.