Elbingerode (bfa) l Die Hilfsbedürftigkeit im Oberharz sinkt stärker als im Landkreis, die Stadt sei finanziell besser als ihr Ruf. Das geht aus einem Gespräch von Claudia Langer, Chefin der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz, mit Stadtchef Frank Damsch (SPD) hervor. Beispielsweise waren 2014 nur 611 Oberharzer auf Grundsicherung angewiesen, was bei 11 129 Einwohnern 5,5 Prozent entspricht. Die Harzkreis-Quote liege bei zehn Prozent. Das Land zählt die Kommune auch nicht mehr zu den Ärmsten. Deshalb fließt aus dem Förderprogramm "Stark V" kein Geld in den Oberharz wie etwa nach Blankenburg und in den Nordharz.