Kochen macht Spaß. Noch schöner ist es, wenn es anschließend den Gästen schmeckt. Die Wernigeröder Müntzer-Schülerköche werden beim Sachsen-Anhalt-Tag bestimmt wieder viel Lob bekommen.

Wernigerode (wb) l Die Schülerköche der Thomas-Müntzer-Schule in Wernigerode gehen wieder auf große Tour. Wenn beim Sachsen-Anhalt-Tag am Wochenende des 29. bis 31. Mai zehntausende Menschen in Köthen feiern, dürfen die jungen Köche natürlich nicht fehlen. Wie schon in den Jahren zuvor werden sie am Stand des Landesverwaltungsamtes den Kochlöffel schwingen und den Besuchern die eine oder andere Leckerei anbieten. "Viele zeigten sich beeindruckt, mit wie viel Ehrgeiz, Phantasie und Ausdauer die Jugendlichen bei der Sache sind", blickt Gabriele Städter vom Landesverwaltungsamt auf vergangene Sachsen-Anhalt-Tage zurück.

An ihrem Stand sind die Wernigeröder natürlich nicht alleine. Die routinierten Müntzer-Schüler treffen in Köthen auf Schülerköche aus Annaburg, Förderstedt, Bitterfeld, Calbe, Zeitz, Köthen und Eisleben.

Das Team der "Thomas Müntzer" Sekundarschule Wernigerode unter Anleitung von Martina Fölsch hat sich mit viel Kreativität auf das Ereignis vorbereitet und neue Rezepte entwickelt, mit denen es den Gästen des Sachsen-Anhalt-Tages eine Freude bereiten will. Die bieten sie am Sonnabend, 30. Mai, zwischen 14.30 und 16 Uhr allen Besuchern des großen Volksfestes zum Verkosten an.

Ganz besonders gespannt sind alle Beteiligten, wie der neue Rezeptblock bei den Gästen ankommt. Auch daran haben die Wernigeröder Sekundarschüler mit großem Engagement mitgewirkt. "Wir essen früher auf" - so hieß das Kochbuch, das das Landesverwaltungsamt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen in Sachsen-Anhalt vor nunmehr acht Jahren herausgegeben hatte und in zwei Neuauflagen nachdrucken ließ. Drei Jahre später entstand aufgrund großer Nachfrage der zweite Teil des Bestsellers mit dem Titel "Wir essen natürlich auf".

Mittlerweile sind die Bücher längst vergriffen und die einstigen Nachwuchsköche haben die Schule in Richtung Berufsleben verlassen, schreibt Gabriele Städter. Und weiter: "Zeit also, eine neue Idee in Angriff zu nehmen und einen Rezeptblock zu entwickeln, der der Schnelllebigkeit unserer Zeit und dem Bedürfnis nach Synergieeffekten Rechnung tragen soll."

Gesagt, getan: Diesmal wurden die Rezepte nicht in Buchform zusammengetragen sondern als Abreißblock und gleich noch mit Einkaufsliste und Notizzettel versehen.

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