Schierke (jni). Einen interessanten sportlichen Vergleich gibt es am Sonnabend um 10 Uhr im Schierker Natureisstadion. Aus Anlass des 100-jährigen Geburtstags des ESV Schierke treffen zwei Traditionsteams aufeinander - der ESV Schierke erwartet die Old Saale Boys aus Halle. Die inoffizielle "sachsen-anhaltische Seniorenmeisterschaft" verspricht nicht nur viel Spannung, sondern auch Spaß. "Die Jungs lassen sich bestimmt etwas einfallen", verspricht Bernd Riemenschneider, der Chef des ESV.

Er hat in den letzten Tagen mehr Wetterberichte verfolgt als sonst üblich. "Ich bin froh, dass es wieder kälter werden soll, so dass das Spiel auf jeden Fall stattfinden wird", erklärt er. Für die Eisrevue am vergangenen Wochenende wurde witterungsbedingt erst in letzter Minute das Okay gegeben. Den Kufencracks scheint dieses erspart zu bleiben.

Bei den Schierkern gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Im Team werden Andreas Urban, René Menzel, Stefan Deppe, Jörg Horlacher, Jörg Sternke, Thomas Wochnik, Benny Hiller und andere stehen. Und mit Axel Nucke und Bernd Riemenschneider wird auch die Betreuer- und Trainerbank personell gut besetzt sein.

Der aktuell bekannteste Schierker Kufenflitzer indes fehlt - nämlich der jetzige Berliner Eisbären-Profi Jens Baxmann. Der 25-jährige Verteidiger und achtfache Nationalspieler, der in einer Schülermannschaft des ESV seine Karriere begann, hat keine Zeit, dem Traditionsspiel zuzuschauen, geschweige denn mitzuspielen. Baxmann will am Sonntag in der DEL mit seinen Eisbären bei den Ice Tigers in Nürnberg Meisterschaftspunkte sammeln.

Eine wichtige Frage konnte gestern auch von der Harzer Volksstimme noch nicht geklärt werden - die Länge des Spiels. Dazu Bernd Riemenschneider: "Die meisten Spieler sind zwischen 50 und 60 Jahre alt Eine Stunde reine Spielzeit hält keiner mehr durch. Beide Teams werden sich deshalb unmittelbar vor der Partie darüber einigen."