Wernigerode (he). Nach drei Jahren war es aus Sicht der Stadtverwaltung Zeit, die Internetseite www.wernigerode.de auf Vordermann zu bringen. Doch bevor sie sich in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Petra Bothe an die Umgestaltung des Portals machte, sammelte sie konkrete Verbesserungswünsche in einer Umfrage. Von Anfang September bis Anfang Dezember letzten Jahres beurteilten 558 Teilnehmer die Seite der Stadt. Das Ergebnis: "Hauptsächlich wünschten sich die Nutzer, dass der Internetauftritt übersichtlicher wird und sie schneller an die gewünschten Informationen und Formulare kommen", sagte Petra Bothe.

Seit Montag erscheint die Seite im neuen Gewand. Wernigerodes Pressesprecher Andreas Meling ist zufrieden: "Die neue Seite ist wesentlich übersichtlicher. Außerdem haben wir uns auf die Stadt fokussiert und den Bürgerservice verbessert. Wernigeröder finden Anträge und Ansprechpartner schneller, weil der Behördenwegweiser deutlicher erkennbar ist." Die Dienstleistungen der Verwaltung in den Vordergrund zu rücken, sei eine Schlüsselaufgabe gewesen. Denn auch wenn die Seite zu fast achtzig Prozent von Touristen genutzt werde, dürfe man die Einheimischen nicht vergessen, so Andreas Meling.

Wissenswertes zu den einzelnen Ortsteilen findet sich nun ebenfalls leichter. Demnächst sollen Ortschronisten, Oberbürgermeister und Veranstalter weitere Informationen zur Geschichte, Bauwerken und Aktivitäten in den Ortsteilen beisteuern. Aktiv einbringen kann sich aber jeder Besucher: "Wernigerode ist nicht nur bei den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Mister Wong vertreten, es gibt nun auch ein Gästebuch auf www.wernigerode.de", sagte der Pressesprecher.

Und welche Wünsche sind noch offen geblieben? Andreas Meling: "Wir planen eine Webcam am Marktplatz, die uns Live-Bilder für die Internetseite liefert. Auch einen interaktiven Stadtplan, in dem man z. B. Sehenswürdigkeiten einblenden kann, ist vorgesehen."