Während die Schlittenhunderennen für diesen Winter passé sind, wird auf ein Skikjöring in Elend noch gehofft - und auf den Skifasching in Tanne. Für Sonntag ist das Gaudium dort geplant, und eine nagelneue Schanze steht schon.

Tanne (bfa). Mutig, weil ohne rechte Schneeaussicht, gingen emsige Harzklubler um Tannes Zweigvereinschef Hans-Joa-chim Wolf kürzlich ans Werk, um eine langjährige Spaßtradition der Region auch unter schwierigen Wetterbedingungen zu bewahren.

Trotz zum Teil heftiger Sturmböen und peitschender Regenschauer, so Tannes Harzklubsprecherin Bärbel Grolik, wurde die Schanze am Tanner Berg erneuert. Es ist jener Bakken, über den nun am Sonntag, 20. Februar, kostümierte Jecken auf Ski, Schlitten oder Fantasiefahrzeugen zu Tal gleiten wollen. Umringt von einer Menge Schaulustiger. Und das bereits zum 35. Mal. Mittlerweile kommen die Jecken längst nicht nur aus Tanne, sondern aus nah und fern.

Das war um so mehr ein Ansporn für Klaus-Dieter Albrecht, Günther Gundlach, Bernd Freystein, Otfried Wüstemann, Willi Salfeld, Ortschef Frank Damsch und Hartmut Bartel, schnell noch die alte, mittlerweile verfaulte Schanze durch eine neue zu ersetzen. Die ist vier Meter lang und 1,50 Meter breit. Nun kann es Sonntag werden, heißt es in Tanne, während inständig gehofft wird, dass es kräftig schneit.