Abbenrode/Stapelburg/Langeln (pwr/rar). Mit der Unterzeichnung des Breitband-Ausbauvertrages durch Nordharz- Bürgermeisterin Hannelore Striewski und Joachim Fricke von der Deutschen Telekom, steht einem Breitband-Ausbau nichts mehr im Wege.

Dem Vertrag ging ein Vorlauf von über einem Jahr voraus. Von dem dann möglichen schnelleren Internet profitieren Einwohner von Abbenrode, Stapelburg und Langeln. Der Telekom stehen 135 000 Euro für die Versorgung dieser Ortsteile zur Verfügung.

Im übrigen eine Investitionssumme, die zu über 87 Prozent über die Breitband-Förderung des Landes Sachsen-Anhalt, der Bundesregierung sowie der Europäischen Union finanziert wird.

Die Vertragsunterzeichnung war bereits im Oktober 2010 erfolgt. Laut dem stellvertretenden Ortsbürgermeister Stapelburgs, Udo Kerwel, sei die Phase sämtlicher Beantragungen durch die Gemeindeverwaltung von der Hochschule Harz sowie der Firma HarzOptics maßgeblich begleitet worden. Dazu zählte letztlich auch eine Prüfung durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten, inwieweit eine öffentliche Förderung möglich ist. Die positive Beurteilung führte dazu, dass der Eigenanteil der Gemeinde Nordharz auf lediglich 12,5 Prozent beschränkt bleibt.

Dem Zeitplan für den Harzkreis zufolge werden die drei Ortsteile zwischen dem 10. Mai und dem 31. August angeschlossen. Als Träger fungiert das Wernigeröder Innovations- und Gründerzentrum. Ziel der Projekte ist es, den Ausbau modernerer Breitbandinfrastruktur für Bürger, Gewerbe sowie die öffentliche Verwaltung im Harzkreis zu unterstützen.

Ein Internetzugang gilt dann als breitbandig, wenn eine sogenannte Upstream-Geschwindigkeit von mindestens 128 Kilobit pro Sekunde sowie eine Downstream-Geschwindigkeit jenseits von zwei Megabit pro Sekunde erreicht werden. Für die drei Ortsteile Abbenrode, Stapelburg und Langeln plant die Telekom Gechwindigkeiten von 576 Kbit/s bzw. sechs Mbit/s.