Rund 70 Leute aus nah und fern hatten am Sonnabend Spaß auf Schienen. In Familie oder einzeln fuhren sie mit der Rübelandbahn und ergatterten sich vielfach auch den begehrten Sonderstempel. Zehn Gäste wanderten mit dem Harzklub auf den Hohen Kleef.

Von Burkhard Falkner

Blankenburg/Rübeland. Besseres Wetter konnte es für das zweite Wochenende mit der Rübelandbahn in diesem Jahr gar nicht geben: Sonnabend schien gar die Sonne, es gab zehn Grad Wärme, und die Dampflok schnaufte fröhlich.

Das Schienenross zog die Wagen mit rund 70 kleinen und großen Fahrgästen von Blankenburg über Michaelstein/Oesig hinauf nach Hüttenrode und Rübeland. Etwa halb soviel hatten sich zudem entlang der Strecke postiert, um die "Bergkönigin" fürs Fotoalbum zuhause zu verewigen.

Verewigen konnte die Tour jeder Fahrgast auch mittels eines Sonderstempels der Harzer Wandernadel. Darauf die Kennzeichnung "Bergkönigin 95027", die symbolische Hexe und die Jahreszahl 2011. Zigmal wurde alles in Wanderhefte oder auf schnell herbeigesuchte Zettel gedrückt.

Dazu hatte Peter Hoppe vom Harzklub-Zweigverein Blankenburg gleich auf dem Bahnhof Rübeland alle Hände voll zu tun. Nach der halben Stunde Zugaufenthalt wurde es dann schlagartig ruhiger. So gut wie alle Fahrgäste fuhren auch gleich wieder mit ab.

Lediglich zehn Wanderfreunde scharten sich um Harzfreund Hoppe, um das Extra-Angebot dieser Tour zu nutzen. Hoppe gab zunächst kurz einige Erläuterungen zu Rübeland und Höhlen und führte die Gäste hinauf zum Hohen Kleef. Von dort genossen alle einen schönen Ausblick auf Rübeland, das wie ein Spielzeugdorf anmutete und den einen oder anderen doch erstaunte. So was erwarte man eigentlich nur in der Schweiz, meinte einer.

Die Fahrt sei zwar nicht ausgebucht, aber ein gutes Angebot gewesen, die Gäste hätten sich angetan gezeigt, resümierte Stephan Nickell auf Volksstimme-Nachfrage.

Nickell koordiniert im Auftrag der Rübelandbahn-Partner Harzer Schmalspurbahnen, Havelländischer Eisenbahn, Fels-Netz, des Fördervereins Rübelandbahn sowie der Städte Blankenburg und Oberharz die Tourismus-Touren. "Schade war nur", so Nickell, "dass am Sonntag auch noch Gäste wandern wollten, was aber nicht möglich war."

Die nächsten Fahrten mit der Rübelanbahn gibt\'s am 9. und 10. April.Übrigens

 

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