Starke Nerven sind mit Frühlingsbeginn bei Bauarbeitern, Autofahrern, aber auch Anwohnern und Gewerbetreibenden im unteren Hasserode gefragt. In der Nacht zu Montag, 21. März, wird die Friedrichstraße im Bereich Brückengasse bis Kirchstraße voll gesperrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert, so dass sich Autofahrer bereits an diesem Wochenende über die neue Verkehrsführung informieren können.

Wernigerode. Nun wird es ernst in Unterhasserode. In der Nacht zu Montag, 21. März, wird die Friedrichstraße zwischen Brückengasse und Kirchstraße auf 650 Metern für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. "Die Umleitungen und die Halteverbote treten bereits ab 3 Uhr in Kraft", informierte gestern Steffen Hartmann, der für die Bauüberwachung zuständig ist. Er weist alle Autofahrer und Anlieger daraufhin, dass die Bezeichnung "3 h" auf den aufgestellten Verkehrszeichen "3 Uhr" und nicht etwa "3 Stunden" bedeutet. Gleichzeitig bittet er alle Autofahrer dringend darum, sich an die veränderten Vorfahrtsregeln, die Geschwindigkeitsbeschränkungen und auch an die Halteverbote zu halten. Wegen der Enge der Umleitungsstrecke sei es wichtig, dass auch die Busse der HVB problemlos durchkommen. Dies werde auch verstärkt kontrolliert, hieß es.

Wernigerodes Ordnungsamtsleiter Gerald Fröhlich informierte zudem, dass interessierte Anwohner in seiner Behörde am Nicolaiplatz Parkausweise beantragen können. Für sie würden Ausweichparkplätze zwischen Brückengasse und Mönchstieg angeboten. Denn auch Anlieger und Gewerbetreibende werden in den kommenden acht Wochen die Baustelle nicht befahren können. "Es sind lediglich Ausnahmen möglich - in Absprache mit der Bauleitung", so Steffen Hartmann, der auf die beiden Informationsveranstaltungen verweist (wir berichteten). "Eigentlich wissen alle, wie sie sich zu verhalten haben." Wer sich über die genaue Verkehrsführung vor Ort informieren möchte, kann dies bereits ab heute tun. Alle Schilder seien installiert.

Dirk Sauerhering, zuständiger Sachgebietsleiter beim Landesbaubetrieb, bittet trotzdem nochmals alle Betroffenen um Verständnis. "Wir sind froh, dass es an der Friedrichstraße endlich weitergeht. Und dass der Zustand künftig so ist, dass wir wirklich Landesstraße dazu sagen können", so Sauerhering.

Um den engen Zeitplan einzuhalten, werde in verschiedenen Bereichen gleichzeitig gebaut - mit "sehr hohem Personaleinsatz", so Steffen Hartmann. Es seien mehrere Kolonnen im Einsatz: montags bis freitags von 5 bis 22 Uhr im Zweischichtsystem. Sonnabends wird bis in die Mittagszeit einschichtig gearbeitet.