Stapelburg/Dresden (rar). Der bereits mehrfach im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigte Dokumentarfilm "Jenny und ihre Roma-Kinder" (Harzer Volksstimme berichtete) stieß jetzt auch in Sachsen auf große Resonanz. Den Verein "Kinderhilfe für Siebenbürgen" erreichte dieser Tage eine Mail, wonach für den August in Dresden ein Konzert mit drei Bands geplant ist. Ausschließliches Anliegen sei es damit, das ungewöhnlich große Engagement zugunsten der benachteiligten rumänischen Kinder zu unterstützen, teilte Helga Rasche mit. Welche Gruppen im Sommer 2011 in Dresden auftreten, stehe allerdings noch nicht fest.

Der halbstündige Film des MDR hatte auch international Wirkung gezeigt. So erhält der Verein "Kinderhilfe für Siebenbürgen" seitdem regelmäßig Unterstützung aus der Schweiz. Der nächste Hilfstransports startet am 14. April um 8 Uhr mit Ziel Rumänien.

"Jetzt brauchen wir nur noch Konserven und Lebensmittel"

Wie Hilmar Rasche ergänzte, würden dafür jetzt fast nur noch Lebensmittel und Konserven gebraucht. In dem von seiner Tochter Jenny Rasche geleiteten Schulprojekt, werden derzeit 45 Kinder aus den Klassen 1 bis 4 versorgt. Gegenwärtig sei man "heilfroh, den Winter einigermaßen überstanden zu haben", hieß es aus Rumänien. Ohne die deutsche Hilfe hätten viele Roma-Kinder monatelang hungern müssen.