Vom Schautöpfern bis zu den Geheimnissen eines Braumeisters bietet der 9. Museumsfrühling in Wernigerode und den Ortsteilen den Besuchern die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Museen zu werfen. Und dabei einstmals verborgene Schätze wiederzuentdecken.

Wernigerode. Insgesamt 15 Häuser vom Brockenplateau bis Benzingerode öffnen morgen zum 9. Museumsfrühling Tür und Tor. Neben Sonderführungen und -ausstellungen locken auch einige ausgefallene Aktionen die Besucher in die Museen.

Tolle Angebote bietet etwa das Team des Wernigeröder Feuerwehrmuseums. Neben prächtigen Löschfahrzeugen der 1950-er Jahre können Besucher den Kameraden bei der Arbeit über die Schulter schauen - genauer der Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Brandschützer aus Darlingerode.

Technik zum Anfassen gibt es auch im Luftfahrtmuseum am Gießerweg. Dort können ältere Gäste neben ausgestellten Flugzeugen aus verschiedenen Epochen beim Anblick alter Fernseher und Radios in Erinnerungen schwelgen.

Auch die Mahn- und Gedenkstätte am Veckenstedter Weg ist morgen geöffnet. Neben dem sonst üblichen Führungsangebot gibt es in diesem Jahr um 10 und um 17 Uhr etwas außergewöhnliche Einblicke. In der Baracke III musste für Instandsetzungsarbeiten ein Teil der Decke abgenommen werden. Damit bietet sich den Besuchern ein sehr guter Einblick in die Dachkonstruktion. Die Gedenkstätte nimmt dies zum Anlass, zu den genannten Führungszeiten auf die Bauweise und Errichtung dieser Baracken einzugehen.

Geheimnisvoll historisch zugehen wird es sowohl im Harzmuseum, als auch im Kupperkeller. Während am Klint die alten Magazine zum Durchstöbern geöffnet werden, verrät ein Braumeister im Kupperkeller, wie Bier vor hundert Jahren hergestellt wurde.

Alle Veranstaltungen mit Uhrzeit: siehe Infokasten.