Roboter bildeten das Thema für ein internationalses Schulprojekt. Im Mittelpunkt standen die Geschichte und die Rolle von Robotertechnik im täglichen Leben.

Blankenburg. Mit einem letzten Treffen beendeten Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums "Am Thie" Blankenburg nach zweijähriger Zusammenarbeit das Comeniusprojekt "Wissenschaft und Kreativität - Autonome Roboter". Die Partner kamen aus Padua (Italien) und Edinburgh (Schottland).

Im Projekt, von der EU gefördert, erforschte der Nachwuchs die Geschichte der Robotik und die Rolle von Robotern im täglichen Leben. Im Zentrum des letzten Treffs standen selbstgebaute und programmierte Roboter. Die Projektleiter Jörn Zuber und Christa Bollmann ließen sich zum Abschluss eine besonders schwere Strecke einfallen. Das Spielfeld war in mehrere Areale mit verschiedenen Oberflächen, wie Schotter, querliegenden Flaschen, Treppen, Rampen und einem Labyrinth eingeteilt. Gesucht wurden Roboter, welche sich auf unterschiedlichsten Oberflächen bewegen.

Die Gruppen präsentierten ihre Lösungsansätze. Dabei stießen alle Teams an mechanische Grenzen. Der Wechsel von Rädern auf andere Fortbewegungsarten wurde zum Problem. Mit Ketten, Spinnenbeinen oder mühlradartigen Varianten wurde versucht, universelle Mechanismen für unterschiedliche Oberflächen zu finden. Als weitere Erkenntnis blieben die fehlenden Orientierungsmöglichkeiten für Roboter in schwer zugänglichem Gelände bei den Jugendlichen haften.

Neben den intensiven Kons-truktions- und Programmieraufgaben besuchten die Teilnehmern die Autostadt Wolfsburg und die Sehenswürdigkeiten Blankenburgs. Das Projekt wird von den Lehrern der drei Schulen auf vielfältige Art ausgewertet. Über die Bilanz nach zwei Jahren aber waren sie sich einig: "Das Comenius-Projekt war erfolgreich."