Stapelburg (rar). Endlich ist das Jahr wieder um, sagen nicht nur Stapelburgs schraubende Lokalmatadoren auf ihren Rasentraktoren. Und das ungeachtet der übergroßen Konkurrenz, die den Nordharzern Jahr für Jahr "das Fürchten beibringt".

Für das Rennen morgen haben sich 55 tollkühne Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet. Längst ist für die meisten die Stapelburger Harzmeisterschaft im Rasentraktorrennen zu einem festen Termin im Jahreskalender geworden. Indiz dafür: Kaum war die Anmeldung im Netz freigeschaltet worden, waren die Plätze auch schon wieder ausgebucht. Ein schöner Erfolg des Organisatorenteams, der zudem immer wieder aufs Neue motiviert. Im letzten Jahr fanden über 700 Rennsportfreunde den Weg auf das Gelände des einstigen Kuhstalles. Dort wird auch dieses Jahr wieder in zwei Startklassen, nämlich "seriennah" und "offen", über den Parcours gedüst. Einige Unebenheiten der Betonplatten sorgen dann auch schon mal dafür, dass alle vier Räder gleichzeitig in der Luft sind und die Fahrer dabei für Bruchteile von Sekunden die Haftung zu ihrem Sitz verlieren.

Das skurrile Rennen mit den bunten Rasentraktoren ist so beliebt geworden, dass die Stapelburger diesen Wettkampf in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausrichten. Zusätzlicher Anreiz ist, dass jedes Jahr auch der "Zwergennachwuchs" in eigener Klasse um die begehrten Pokale kämpft. Motto: Für das Rasentraktorrennen kann man mit dem Training nie früh genug beginnen. Das freie Training beginnt um 9.30 Uhr, das erste Rennen in der "King\'s Class" um 11 Uhr.