120 Mädchen und Jungen aus zwölf Schulen Sachsen-Anhalts trafen am Wochenende im Landschulheim Grovesmühle aufeinander. Anlass war der diesjährige Schulsanitätertag.

Veckenstedt. Um einen Wissensaustausch und spezielle Angebote, die mit dem Retten von Leben zu tun haben, ging es am Wochenende beim 15. Schulsanitätertag des Landes Sachsen-Anhalt. Daran nahmen 120 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 12 Schulen sowie 30 ausgebildete Spezialisten sowie einige Eltern teil. Die jüngsten Akteure waren gerade einmal acht Jahre alt.

Die Beteiligung lag deutlich über der in den Vorjahren, berichtete die Referentin für Schularbeit beim Deutschen Roten Kreuz in Halle, Kirsten Boche. Erstmals ging es nicht um den Gewinn eines Pokals, sondern um einen reinen Wissenszuwachs bei Dingen, die mit Retten und Helfen zu tun haben. "Das neue Konzept erfreut sich eines ungleich höheren Zuspruchs bei den Schülern", sagte Kirsten Boche. So waren unter anderem ein DRK-Krankentransporter, die Veckenstedter Feuerwehr mit einem Löschzug und die Bergwacht aus Wernigerode vor Ort.

Landesweit gibt es fast 1000 vom DRK begleitete Schulsanitäter. Das Interesse der Kinder sei durchaus gegeben. Weitaus problematischer sei es, so Boche, Schulen als Partner zu gewinnen. Das sei erst bei acht Prozent der Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt gelungen. Insofern sei das Potenzial auf Jahre hinaus erheblich.

Als weiteres Problem habe sich erwiesen, dass auch die Eltern von dem Thema erst überzeugt sein müssen. Kirsten Boche: "Ohne sie geht freilich gar nichts."

 

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