• 17. September 2014


Newsticker

Sie sind hier:



560 Jahre Wernigeröder Schützengesellschaft


Chorfestival bildet bunten Rahmen fürs Jubiläum

15.07.2011 05:27 Uhr |


Von Andreas Fischer


Oberbürgermeister Peter Gaffert freute sich mit den diesjährigen Majestäten über das gelungene Schützenfest, hier mit Christoph Treffkorn (Schützenkönig), Ramona Treffkorn (Schützenkönigin), Marcel Bormann (Pusterohrkönig) und Sprecher Helge Mehlhose (von links).

Oberbürgermeister Peter Gaffert freute sich mit den diesjährigen Majestäten über das gelungene Schützenfest, hier mit Christoph Treffkorn (Schützenkönig), Ramona Treffkorn (Schützenkönigin), Marcel Bormann (Pusterohrkönig) und Sprecher Helge Mehlhose (von links). | Foto: Andreas Fischer Oberbürgermeister Peter Gaffert freute sich mit den diesjährigen Majestäten über das gelungene Schützenfest, hier mit Christoph Treffkorn (Schützenkönig), Ramona Treffkorn (Schützenkönigin), Marcel Bormann (Pusterohrkönig) und Sprecher Helge Mehlhose (von links). | Foto: Andreas Fischer

Wernigerode. Dem Brahms-Chorwettbewerb sei Dank: Im Beisein von Sängerinnen und Sängern aus vielen Ländern der Welt fand am Sonnabend die Proklamation der diesjährigen Majestäten der Wernigeröder Schützengesellschaft vor einem großen internationalen Publikum statt. So bot sich ein würdiger Rahmen im 560. Jahr des Jubiläumsvereins.

Anzeige

Farbenprächtig war nicht nur die Schützenparade, die sich von der Lindenallee durch die Innenstadt zum Markt bewegte. Auch vor dem Rathaus ein buntes Bild. Dank des Brahms-Chorfestivals gehörten zu den Zuschauern auch die Sänger aus verschiedenen Ländern. Sie wurden Zeugen der Ehrung des 18-jährigen Christoph Treffkorn, Auszubildender in der Kreisverwaltung, zum diesjährigen Schützenkönigin. Seine Schwester, die 25-jährige Ramona Treffkorn, Heilerziehungspflegerin und Erzieherin in der Kindertagesstätte der "Lebenshilfe" in Wasserleben, wurde Schützenkönigin. Sie war schon einmal Kinderkönigin und ihr Bruder Jugendkönig. Zum diesjährigen Pusterohrkönig wurde der zehnjährige Marcel Bormann, Schüler der dritten Klasse der Marianne-Buggenhagen-Schule, gekürt.

Helge-Hartmut Mehlhose hieß für die Wernigeröder Schützengesellschaft die zahlreichen Gäste des Festumzuges und der Proklamation herzlich willkommen. Die Schützenparade wurde angeführt vom Spielmanns- und Hörnerzug der Freiwilligen Feuerwehr Goslar unter Leitung von Stabführerin Rosi Walter. Seit 1990 ist diese Musikgruppe bei Festumzügen dabei. Es folgte die Traditionsgruppe der Wernigeröder Schützengesellschaft in den historischen Schützenmonturen, wie sie auf Geheiß des Grafen von Wernigerode ab dem Jahr 1793 von den Vorstandsmitgliedern getragen wurden. So traditionsbewusst marschierten Dieter Riemenschneider, Helmut Fricke, Siegfried Albrecht und Helmut Jannek vors Rathaus.

Enge Freundschaften

Die Wernigeröder Schützengesellschaft wurde angeführt vom 1. Schützenmeister Helgo Siegert. Es folgten Abordnungen der Nöschenröder Schützengesellschaft sowie des Schützenvereins Schierke am Brocken. Seit 1990 ist der Spielmannszug Ilsenburg unter Leitung von Bernd Steinmetzger dabei, der auch beim Abholen von Oberbürgermeister Peter Gaffert mit klingendem Spiel den Umzug begleitete. Es marschierten weiter Abordnungen der Ilsenburger, Benzingeröder und Elbingeröder Schützen mit auf, ebenso aus Seesen, Wülfel bei Hannover sowie Schlewecke. Sprecher Helge-Hartmut Mehlhose würdigte, dass seit der Grenzöffnung auch eine enge Freundschaft zu niedersächsischen Vereinen bestehe.

Nach der Ehrung der diesjährigen Majestäten durch Helgo Siegert würdigte Oberbürgermeister Peter Gaffert den derzeit 74 Mitglieder zählenden Verein, von denen 36 am Königsschießen teilgenommen hatten. Er erinnerte daran, dass bereits im Jahre 1861 an der Gründung des Deutschen Schützenbundes mit August Brinck der damalige Wernigeröder Schützenmeister teilgenommen hatte. Gaffert freue sich zudem, dass es im kommenden Jahr ein gemeinsames Schützenfest der Wernigeröder, Nöschenröder und Hasseröder Schützen geben werde. Das werde, so seine Zuversicht, dem Schützenwesen neuen Aufschwung und der Stadt weitere Strahlkraft geben.

Schön zur Eröffnung des Jubiläumsfestes wurde auf dem Anger kräftig gefeiert, darunter mit dem Fassanstich. Im dortigen Festzelt klang auch mit einem gemütlichen Beisammensein die Proklamation der neuen Könige aus.



Kommentare 0 Kommentare


Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-07-15 05:27:59
Letzte Änderung am 2011-07-15 05:27:59

Newsletter kostenlos abonnieren und keine Nachricht mehr verpassen!


Der Volksstimme.de-Newsletter: Das Wichtigste vom Tage kostenlos per E-Mail. Bitte tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken anschließend auf "Absenden" (Mit dem Eintragen und Abschicken Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie unsere Datenschutzbestimmungen akzeptiert.):
Hier E-Mail-Adresse eintragen


Sicherheitscode



Newsletter abonnieren


Volksstimme.de weiterempfehlen



Sie vermissen einen Artikel?


Die Volksstimme komplett als E-Paper

Bestellen Sie sich jetzt die tagesaktuelle Ausgabe der Volksstimme bequem als digitales E-Paper für nur 1,00 Euro in unserem Onlinekiosk.


Anzeige

Wernigerode


Anzeige

Lokales



Stellenangebote in der Region Wernigerode

Stellenanzeigen in der Region Wernigerode Sie suchen eine neue Stelle oder einen neuen Job in Wernigerode und Umgebung? In unserem Stellenmarkt finden Sie aktuelle Stellenangebote.
Stellenanzeigen in der Region Wernigerode finden

Immobilien und Wohnungen
in der Region Wernigerode

Immobilienanzeigen in der Region Wernigerode Ob Wohnungen, Häuser, Grundstücke, Gewerbe - aktuelle Angebote für Wernigerode und Umgebung finden Sie im Immobilienmarkt.
Immobilien in der Region Wernigerode finden

Fahrzeugangebote in der Region Wernigerode

KFZ-Anzeigen in der Region Wernigerode Auto, Motorrad, Transporter - suchen Sie ein neues Fahrzeug? In unserem KFZ-Markt für Wernigerode und Umgebung finden Sie die aktuellen Angebote.
KFZ-Anzeigen in der Region Wernigerode finden

Trauerfälle in der Region Wernigerode

Traueranzeigen in der Region Wernigerode Traueranzeigen, Danksagungen, Nachrufe und Gedenkanzeigen zu Trauerfällen in Wernigerode und Umgebung finden Sie in unserem Trauermarkt.
Traueranzeigen in der Region Wernigerode


Anzeige

Volksstimme Branchenbuch: Unternehmen aus Wernigerode






Lokalsport


"Mit dieser Mannschaft viel möglich"
Wechselte vom Drittligisten HC Aschersleben in den Harz: Gordon Müller.

Mit sechs Neuzugängen startet der HV Wernigerode in seine vierte Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga... weiterlesen


17.09.2014 00:00 Uhr


Zwei Turniersiege für die Red Devils
Der Junior & Senior Cup war für die Red Devils erneut ein großartiger Erfolg. 37 Teams und damit knapp 700 Spielerinnen und Spieler sorgten für eine teuflisch heiße Turnier-Atmosphäre.

Der Junior Senior DEVILS CUP 2014 war fu¨r die Red Devils erneut ein großartiger Erfolg... weiterlesen


17.09.2014 00:00 Uhr


SG Blankenburg/Timmenrode feiert Derbysieg
Die Harzliga-Elf der Spielgemeinschaft Börnecke/Cattenstedt wurde zur neuen Saison mit neuen Trikots ausgestattet. Die Mannschart und die Vorstände beider Vereine bedanken sich auf diesem Weg ganz herzlich bei der Firma Ingo Gleisenring aus Blankenburg für die tolle Unterstützung. Zur Mannschaft gehören: (h.v.l.) Sebastian Radam, Trainer Maik Flieger, Betreuer Frank Flieger, Ronny Flieger, Marko Kranz, Nico Fischer, Patrick Stange, Christoph Böttcher, Dennis Stange, André Klempkow, Ronn Keyser und Sponsor Ingo Gleisenring, (v.v.l.) Tom Breithaupt, Ronny Jahns, Dirk Glanz, Sebastian Harth, Denny Ködelpeter, Maik Glanz und Sebastian Wisse.

Blankenburg (ige) l Die SG Stahl Blankenburg/Timmenrode hat im Derby bei der SG Börnecke/Cattenstedt... weiterlesen


17.09.2014 00:00 Uhr


Auftakt nach Maß für den HT
Erstmals für das Bezirksligateam des HT 1861 Halberstadt im Einsatz und gleich mit vier Treffern erfolgreich: Jan Krause, der hier von der TSG-Abwehr bedrängt wird.

Im ersten Punktspiel der Saison 2014/2015 hat die Männermannschaft des HT 1861 Halberstadt am... weiterlesen


17.09.2014 00:00 Uhr


2:0-Führung reicht Funk-Sechser nicht zum Sieg

Blankenburg (ige) l Das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde hat zum Saisonauftakt der... weiterlesen


17.09.2014 00:00 Uhr


Kinoprogramm


Das aktuelle Kinoprogramm für Ihre Region.
weiter

Neueste Leserkommentare


Der Großteil der Menschheit hat sich längst an die Allgegenwärtigkeit von Gewalt gewöhnt und akzeptiert diese als Bestandteil des Lebens. Was dabei oft vergessen wird, ist der Umstand, das Gewalt unterschiedliche Gesichter und Auswirkungen hat. Die am häufigsten auftretende Form von Gewalt ist die psychische die keine erkennbaren Spuren hinterlässt und oft einen irreparablen lebenslänglichen Schaden hinterlässt. Die meisten Wunden körperlicher Gewalt heilen ohne physische und psychische Folgen. Wen die Justizministerin Angela Kolb eine Ausstellung zur häuslicher Gewalt eröffnet, ist dies eine zweifelhafte weil verlogene Alibiveranstaltung, vor allem dann, wenn dieselbe Person als Gast einer Box-Veranstaltung gesehen worden ist. Profi-(besser Profit)boxen ist keine Sportart da der gewalttätige Schlagabtausch auf Wirkungstreffer beruht der körperliche Schäden billigend in kauf nimmt. Wer sich wegen, eines fragwürdigen Ruhmes und des Geldes wegen in den Boxring stellt, hat 2089 Jahre nach Spartakus keinerlei Verstand. Dass die vorher vorhandenen Reste eines Verstandes eben durch die Kopftreffer zusätzlich reduziert wurden, läst sich anhand der verbalen Äußerungen dieser "Heroen" des Ringes und wie bei Herrn Stieglitz auch durch sein Handeln außerhalb solcher Veranstaltungen belegen. Wahre Helden sind nur die, die Konflikte ohne Waffen und körperliche Gewalt lösen können. Gewalt hinter verschlossenen Türen ist letztlich nur die Folge der jahrelangen und latenten Gewaltverherrlichung in allen Formen der Medien. Kann man in den Serien der USA unseres vorbildlichen Freundes noch eine Realitätsbezogenheit wegen mehr als 30.000 Gewaltopfern vermuten, sind deutsche Serien und Filmproduktionen mit der Vielzahl unrealistischer Opfer, Ausdruck krankhaften Realitätsverlustes. Gewaltdarstellung als allgegenwärtige Freizeitbelustigung. Tatort, 110 und andere Machwerke zur Einschaltquotensicherung. Autoren die unfähig sind erkennen zu können und wollen, weshalb Menschen vor allem in Stresssituationen ausrasten obwohl diese "Täter" selbst jedwede Form der Gewalt ablehnen. Als Betroffener häuslicher und frühkindlicher Gewalt sehe ich mich selbst nicht als Opfer, und kann es mir bis heute nicht verzeihen, selbst einmal jedwede Kontrolle über mich verloren zu haben. Peter Siegert

von Eulenspiegel am 16.09.2014, 20:53 Uhr

Der Großteil der Menschheit hat sich längst an die Allgegenwärtigkeit von Gewalt gewöhnt und akzeptiert diese als Bestandteil des Lebens. Was dabei oft vergessen wird, ist der Umstand, das Gewalt unterschiedliche Gesichter und Auswirkungen hat. Die am häufigsten auftretende Form von Gewalt ist die psychische die keine erkennbaren Spuren hinterlässt und oft einen irreparablen lebenslänglichen Schaden hinterlässt. Die meisten Wunden körperlicher Gewalt heilen ohne physische und psychische Folgen. Wen die Justizministerin Angela Kolb eine Ausstellung zur häuslicher Gewalt eröffnet, ist dies eine zweifelhafte weil verlogene Alibiveranstaltung, vor allem dann, wenn dieselbe Person als Gast einer Box-Veranstaltung gesehen worden ist. Profi-(besser Profit)boxen ist keine Sportart da der gewalttätige Schlagabtausch auf Wirkungstreffer beruht der körperliche Schäden billigend in kauf nimmt. Wer sich wegen, eines fragwürdigen Ruhmes und des Geldes wegen in den Boxring stellt, hat 2089 Jahre nach Spartakus keinerlei Verstand. Dass die vorher vorhandenen Reste eines Verstandes eben durch die Kopftreffer zusätzlich reduziert wurden, läst sich anhand der verbalen Äußerungen dieser "Heroen" des Ringes und wie bei Herrn Stieglitz auch durch sein Handeln außerhalb solcher Veranstaltungen belegen. Wahre Helden sind nur die, die Konflikte ohne Waffen und körperliche Gewalt lösen können. Gewalt hinter verschlossenen Türen ist letztlich nur die Folge der jahrelangen und latenten Gewaltverherrlichung in allen Formen der Medien. Kann man in den Serien der USA unseres vorbildlichen Freundes noch eine Realitätsbezogenheit wegen mehr als 30.000 Gewaltopfern vermuten, sind deutsche Serien und Filmproduktionen mit der Vielzahl unrealistischer Opfer, Ausdruck krankhaften Realitätsverlustes. Gewaltdarstellung als allgegenwärtige Freizeitbelustigung. Tatort, 110 und andere Machwerke zur Einschaltquotensicherung. Autoren die unfähig sind erkennen zu können und wollen, weshalb Menschen vor allem in Stresssituationen ausrasten obwohl diese "Täter" selbst jedwede Form der Gewalt ablehnen. Als Betroffener häuslicher und frühkindlicher Gewalt sehe ich mich selbst nicht als Opfer, und kann es mir bis heute nicht verzeihen, selbst einmal jedwede Kontrolle über mich verloren zu haben. Peter Siegert

von Eulenspiegel am 16.09.2014, 20:53 Uhr

Weitere Leserkommentare

Meine Klasse von ...


Hier Klassenfotos ansehen und hochladen!
Hier klicken!

Rund um die Volksstimme


Facebook



Anzeige

Sudoku spielen


Sudoku spielen auf Volksstimme.de. Hier klicken.

Anzeige
Nutzerlogin

Loggen Sie sich auf Volksstimme.de ein, um

- kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter zu abonnieren
- Artikel auf Volksstimme.de zu kommentieren
- Ihre eigene Startseite (Nachrichtenbereich) zu gestalten

Sind Sie noch kein Nutzer auf Volksstimme.de? Dann registrieren Sie sich doch einfach und kostenlos!

Für die Anmeldung müssen Cookies in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wichtiger Hinweis für Volksstimme.digital-Nutzer: Bitte nutzen Sie diesen Link oder klicken Sie auf E-Paper Login in der oberen Navigation

Benutzername: Passwort:

Jetzt anmelden Passwort vergessen