Die Vorbereitungen für den mittlerweile 4. Talentewettbewerb des Stapelburgers Lutz-Michael Stahl, besser bekannt als "Mr. Lu", laufen seit Monaten auf Hochtouren. Bis jetzt gibt es für seine Castings 97 Bewerber. Nach dem Ausstieg des Hauptsponsors, der Derenburger Glasmanufaktur, geht der Veranstalter zurück zu den Wurzeln. 2011 wird der Wettbewerb um den "Harzer Showkristall" wieder in Wernigerode ausgetragen.

Stapelburg/Wernigerode. Die Idee für einen Talentewettbewerb war keinesfalls neu. Allerdings gilt es als Verdienst Lutz-Michael Stahls (52), sie auch im Harz erfolgreich umgesetzt zu haben. In diesem Jahr war sie urplötzlich vakant geworden. Doch jetzt zauberte "Mr. Lu" eine Lösung aus dem Hut, die das Zeug dazu hat, an frühere Erfolge nahtlos anzuknüpfen. Das Konzept ist identisch – lediglich der Rahmen hat sich geändert.

Alle Genre sind beim Wettbewerb gefragt

Für die inzwischen vierte Auflage seines Talentewettbewerbs um den "Harzer Showkristall" müssen die Künstler, Sänger, Tänzer und Artisten am 19. Juni nicht mehr nach Derenburg reisen. Mit dem Ausstieg des dortigen Hauptsponsors, der Glasmanufaktur, geht der "Macher"dieses überregionalen Ausscheids wieder zurück zu seinen Wurzeln. Die Bühne ist zu gegebener Zeit auf dem Wernigeröder Marktplatz ebenso da, wie die potenziellen Besucher solcher Wettbewerbe: Einheimische und Touristen. Den Rahmen wird das 48. Rathausfest bieten. Beginn ist am 19. Juni um 13 Uhr. Fünf Stunden später soll der Sieger feststehen, so der Stapelburger Magier und Entertainer.

Landrat Michael Ermrich ist erneut Schirmherr. Auch die Stadt, sprich Oberbürgermeis- ter Peter Gaffert, zeigte sich von der "zauberhaften Rückkehr" des Moderators und Stapelburger Magiers begeistert. Er moderiert schließlich auch die anderen Veranstaltungen zum Rathausfest zwischen Freitag und Sonntag.

Veranstaltungen, wie dieser Talentewettbewerb, passen offensichtlich ins Konzept des Rathausfestes. Unterdessen gingen bei Lutz-Michael Stahl 97 Bewerbungen für den Harzer Showkristall ein: "Natürlich bringen die ungleich größeren Shows, wie Supertalent oder DSDS jede Menge unbekannter, aber sehr wohl talentierter Leute hervor." Stahl verbucht es als kleinen persönlichen Erfolg, dass der für die nächste Staffel erfolgreich gecastete Brandenburger "SATU" – Sebastian Kopke – zuerst "bei ihm", sprich: zum Rathausfest in Wernigerode, auftritt.

Bewerbungen bis zum 30. Mai möglich

"SATU" wird mit einer Action-Show auftreten. Dabei schiebt er mit einem Pfeil, den er mit der Spitze am Hals hat, ein Auto. Und während er den Wagen auf diese Weise fortbewegt, steigen nach und nach weitere Zuschauer in den Pkw. Zudem zerschlägt der Brandenburger einen Stapel Betonplatten. Doch statt althergebracht mit der Handkante macht es "SATU" sprichwörtlich mit "Köpfchen". "SATU" schaffe es außerdem, mit einem 20-er Moniereisen eine Schleife zu binden.

Beim Wettbewerb dabei ist auch der gebürtige Ghanaer und jetzige Kölner Dickson Oppong. Der Afrikaner gilt im wahrsten Sinne des Wortes als "Waterman". Er zeigt auf der Bühne, wie man fünf Liter Wasser trinkt, um sie später wieder "zurück zu holen". Oppong stand im Halbfinale des "Supertalents" der letzten Staffel, welche erst im Januar zu Ende ging. Zu den Lokalmatadoren, auf die "Mr. Lu" in der Harzer Volksstimme aufmerksam geworden war, gehören das Duo Ronny Staffen und Christopher Zabel (beide 16) aus Wernigerode. Sie werden beim Talentewettbewerb singen und sich selbst auf der Gitarre begleiten.

Bewerbungen sind übrigens noch bis zum 30. Mai per E-Mail möglich. Dabei reichen die Genre von Gesang, Zauberei, Comedy und Tanz bis hin zu Artistik. Es gibt keinerlei Altersbeschränkung, betonte Lutz-Michael Stahl abschließend.

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