Ganz Wernigerode freut sich schon auf das 7. Johannes-Brahms-Chorfestival, das vom 6. bis zum 10. Juli in der bunten Stadt am Harz stattfindet. Oberbürgermeister Peter Gaffert, Prof. Ralf Eisenbeiß vom Verein Interkultur und Stadtwerke-Chef Steffen Meinecke besiegelten erneut ihre Partnerschaft.

Wernigerode. Brasilien, China, Griechenland, Israel, Argentinien. Vom 6. bis zum 10. Juli wird Wernigerode wieder international. Dann richtet die Stadt gemeinsam mit dem Verein Interkultur das inzwischen 7. Johannes-Brahms-Chorfestival aus. Im Rathaus wurden jetzt die Partnerschaftsverträge zwischen Stadtverwaltung, den Stadtwerken als Hauptsponsor und Interkultur unterzeichnet.

Ein wichtiger Schritt für die Partner und auch ein Zeichen dafür, dass Wernigerode zu dem Festival steht. "Ich freue mich auf diese musikalischen Tage im Juli", sagte Prof. Ralf Eisenbeiß, künstlerischer Leiter von Interkultur, und geriet regelrecht ins Schwärmen. "Der Gesangswettstreit hier in Ihrer bunten Stadt ist immer einer unserer schönsten Wettbewerbe." Auch wenn Wernigerode eine kleine Stadt sei, "in der Chorwelt gilt sie als absolute Größe – sozusagen als Hauptstadt des Chorgesangs." Wernigerode sei wunderschön, habe phantastische Einwohner, so Eisenbeiß. "Die Atmosphäre hier ist einzigartig. Und ich meine nicht nur die bunten Häuser, sondern die Art, wie die Menschen internationalen Gästen entgegenkommen."

"Wir rechnen mit ungefähr 25 Ensembles"

Auch in diesem Jahr können sich die Freunde des Gesanges wieder auf hervorragende Ensembles freuen. 20 Chöre aus aller Welt haben sich bereits fest angemeldet, mit weiteren Sängern sei man im Gespräch. "Wir rechnen damit, dass sich ungefähr 25 Chöre am Festival beteiligen", kündigte der künstlerische Leiter an. Anmeldeschluss sei der 28. Februar.

Oberbürgermeister Peter Gaffert blickt mit Freude auf den Gesangswettbewerb – das bereits zweite Brahms-Chorfestival, das er als Stadtoberhaupt erlebt. "Diese Veranstaltung ist ohne das Engagement der Bürger und die Unterstützung der Sponsoren nicht möglich", so Gaffert. U. a. die Landesregierung, die Lotto-To- to-Stiftung und mit der Vertragsunterzeichnung auch die Stadtwerke haben bereits eine Förderung des Musikspektakels zugesagt. "Der Chorwettbewerb ist eine hochkarätige Veranstaltung", begründete Stadtwerke-Chef Steffen Meinecke das Engagement seines Unternehmens. "Wir wollen, dass Wernigerode lebenswert für die Einwohner und interessant für Gäste bleibt. Das belebt unser Geschäft." Auch die Volksstimme unterstützt das Festival von Beginn an. Gaffert nutzte die Gelegenheit, um sich ebenso bei den Mitarbeitern aus dem Rathaus zu bedanken, die die Veranstaltung seit Jahren vorbereiten und begleiten.

"Freuen uns über jeden weiteren Chorbetreuer"

Konzeptionell werde am Ablauf des Festivals nichts verändert. "Wir greifen da auf Bewährtes zurück", informierte Ralf Eisenbeiß. Chorparade und Eröffnungskonzert, die Wettbewerbe und Begegnungskonzerte, die große Siegerehrung auf dem Marktplatz und zum Abschluss die Chorparty "bei hoffentlich gutem Wetter", so der künstlerische Leiter.

Auch die Vorbereitungen im Kulturamt laufen auf Hochtouren. "Wir haben bereits im Herbst zu den ehemaligen Chorbetreuern Kontakt aufgenommen", sagte Mitarbeiter Jürgen Kipper. "Es gibt schon 30 Zusagen, und wir freuen uns über jeden weiteren Chorbetreuer." Interessenten können sich im Kulturamt melden.