1945 wurde die Volkssolidarität aus dem "Hilfswerk Provinz Sachsen" in Deutschland gegründet. Bereits vier Jahre später entstand daraus in Drübeck eine eigene Ortsgruppe mit damals gerade 24 Mitgliedern. Zwischenzeitlich wuchs deren Zahl bis vor zwei Jahren sogar auf 120 an. Mittlerweile sind es aber immerhin noch 110. Darunter ist auch die Vorsitzende Wilma Raabe, die diese Funktion mit kurzer Unterbrechung seit 1990 inne hat. Ein großer Teil der Mitglieder nahm kürzlich an der Jahreshauptversammlung in Drübecks Alter Schule teil. Diese Gelegenheit nutzte auch Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke, sich von den Rentnern nach Neuigkeiten aus ihrem beschaulichen Ortsteil "ausfragen zu lassen". Das reichte vom Fällen alter Kastanien, über geplante Umbauten am Friedhof, die weitere Verfahrensweise, was aus dem "Schandfleck Altes Sägewerk" wird, bis hin zur Straßenbeleuchtung und der in Kürze beendeten Bauarbeiten im Mühlenwinkel. Zur Sprache kam bei dieser Gelegenheit auch eine von vielen Drübeckern gewünschte direkte Anbindung an die B 6. Bisher gibt es dorthin lediglich einen nicht öffentlichen "Schleichweg". Für die exzellente Rund-um-Versorgung während der Versammlung sorgten ein weiteres Mal – und nicht nur mit selbst gebackenem Kuchen – die Küchenfeen (kleines Bild v.l.)): Rosemarie Subklew, "Küchen-TÜV" Margarete Gerlach, Helga Kühne, Christa Lubahn, Ilse Bollmann, Margot Förderer sowie Siegrid Hellwig. Fotos (3): Rainer Marschel

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