Wernigerode (is). 50 Wanderungen mit 964 Beteiligten. Zwar liegen diese Zahlen unter denen der Vorjahre, dennoch können die Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Wernigerode auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung im Rathaus zog Zweigvereinschef Volker Friedrich darüber Bilanz. Als Höhepunkte im vergangenen Jahr hob er unter anderem die Walpurgis auf der Plessenburg, die gemeinsame Feier auf dem Armeleuteberg zum 20. Jahrestag der Partnerschaft mit dem Zweigverein Goslar, die Fahrt nach Naumburg zur Weinlese und die Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit hervor.

Ein wichtiges Anliegen war die Ausschilderung der Wanderwege. "104 Schilder wurden von Kuno Böttcher hergestellt und mit Unterstützung von Gerhard Eichler und Michael Hartung angebracht", so Friedrich. Damit seien seit 2004 rund 800 neue Schilder befestigt worden. Beschilderungen erfolgten unter anderem im Osterholz bei Derenburg, am Königsweg, im Zwölfmorgental, im Jägertal, am Hasselkopf und am unteren Teil des Fußweges zur Steinernen Renne. Auch der neue internationale Pilgerweg "Via Romea" wurde von der Charlottenlust bis Hasselfelde ausgeschildert.

Verärgert nahmen die Zweigvereins-Mitglieder die blinde Zerstörungswut einiger "Wanderfreunde" zu Himmelfahrt zur Kenntnis. Vier Aufsteller am Naturlehrpfad an der Himmelpforte gingen dabei zu Bruch. "Nachdem dankenswerterweise Mitarbeiter der Arbeitsförderungsgesellschaft Harz die Gerüste wieder aufgestellt und einbetoniert hatten, haben wir die Aufsteller komplettiert", blickte Friedrich zurück. Nicht unerwähnt ließ er in seinem Geschäftsbericht die Arbeit an zwei Wanderkarten – Harzer Grenzweg und Harzer Hexenstieg. Friedrich hob zudem das Engagement der vereinseigenen Sing- und Spielgemeinschaft sowie der Klöppel- gruppe hervor, die sich aktiv der Brauchtumspflege widmen. Er dankte allen Mitstreitern für ihre Unterstützung – sei es bei Arbeitseinsätzen oder weiteren Aktionen, die das Vereinsleben bereicherten.