Die Volksstimme und die PSD-Bank unterstützen die Aktion "Ideen machen Schule", bei der Schulen für bestimmte Vorhaben finanzielle Unterstützung erhalten können. Zahlreiche Projekte wurden der Jury eingereicht. Die Harzer Volksstimme stellt einige vor. Heute: Die Grundschule am Regenstein in Blankenburg.

Blankenburg. "Wie stellen wir uns unsere Schule vor?", so lautete vor gut drei Jahren ein Projekt der damaligen vierten Klasse der Regenstein-Grundschule in Blankenburg. Die damaligen Schüler sollten ihre Vorstellungen von einer modernen Schule darlegen. Unter den vielen Vorschlägen war auch einer, der einen neuen Spielplatz zum Ziel hatte. Einiges konnte mit Unterstützung von Stadtverwaltung und Sponsoren in den vergangenen Jahren schon angeschafft werden, doch ein großes Klettergerüst fehlt noch immer.

Deshalb griffen die Mädchen und Jungen zur Selbsthilfe. Bei zahlreichen Aktionen in den vergangenen Jahren wurde Geld eingesammelt und gespart. Da wurden Weihnachtsbasare gestaltet, zu denen die Kinder Geschenke bastelten und Lehrerinnen mit Kuchen halfen, da wurde ein Sponsorenlauf ins Leben gerufen, der ebenfalls Geld einbrachte. Auch bei Schulfesten wird nach wie vor kräftig mit der Spendenbüchse geklappert.

Es kam schon ein hübsches Sümmchen zusammen, doch noch reicht es nicht. Dies liegt daran, dass die Kinder nicht nur an sich selbst denken. "In den vergangenen Jahren hat unsere Schule in jedem Jahr auch für andere gespendet, so für die Kinderklinik in Wernigerode und zuletzt für ein Krankenhaus in Äthiopien", berichtet Schulleiterin Petra Gruhn.

"Auch für andere Kinder gespendet"

Was die 186 Mädchen und Jungen der Regenstein-Grundschule bewegen können, das gab es nicht nur zum jüngsten Arbeitseinsatz auf dem Schulhof zu sehen (Volksstimme berichtete). Die Kinder wissen aber auch, dass sie mit ihren Aktionen das Geld für das Klettergerüst in diesem Jahr noch nicht zusammen bekommen werden. Deshalb würden sie sich freuen, wenn bei der Aktion "Ideen machen Schule" auch ein Betrag für ihr Projekt abfällt. Denn wer so lange für ein bestimmtes Ziel arbeitet, der hat irgendwann auch einmal die Erfolge seiner Arbeit verdient. Und die Kinder, die vor drei Jahren das Projekt mit anschoben, die kommen bald aus der Schule.