Rübeland (bfa). Seinen Rücktritt vom Ehrenamt des Ortsbürgermeisters erklärt hat zum Wochenende Uwe Anderfuhr (SPD).

Der 52-Jährige Harzer gibt "persönliche Gründe" für den Rückzug an und will den Schritt derzeit nicht näher kommentieren, wie Uwe Anderfuhrt gestern der Harzer Volksstimme sagte. Am Freitag habe er seinen Rücktritt signalisiert, die schriftliche Form des Ausstiegs, so hieß es im Hauptamt Oberharz, liege noch nicht vor.

Uwe Anderfuhr war seit Dezember 2004 Bürgermeister im Höhlenort Rübeland. Zugleich bekleidet der Busunternehmer seit langem und sehr engagiert die ehrenamtliche Funktion des örtlichen Wehrleiters, die er auch weiter ausfüllen möchte, wie er gestern sagte. Aus dem Ortsrat und aus dem Stadtrat Oberharz aber ziehe er sich zurück. Im Ortschaftsrat hat Monika Badstübner, stellvertretende Ortschefin und ebenfalls SPD, bereits für den Übergang die Geschäfte übernommen.

Der scheidende und der designierte Bürgermeister Oberharz nahmen den Rücktritt des Rübeländer Ortschaftschef mit Bedauern und Respekt auf. "Ein Riesenverlust – es war immer ein sehr kooperatives und vor allem produktives Zusammenarbeiten mit Uwe Anderfuhr", so Andreas Flügel gestern auf Nachfrage. Schon in der Einheitsgemeinde Elbingerode, dann auch in der Stadt Oberharz habe es ein ergebnisorientiertes Zusammenwirken gegeben. Flügel sieht den Rückzug nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der Situation nach der Gebietsreform.

"Ein großer Verlust!," sagt Frank Damsch. "Uwe Anderfuhr gehörte zu den konstruktiven und geradlinigen Menschen in der Stadt Oberharz, auf die man sich verlassen kann", so Damsch, "ich hatte auf ihn gezählt." Die Gründe für den Rückzug seien zu akzeptieren, schön wäre es, wenn Uwe Anderfuhr anderweitig ehrenamtlich tätig bleibt.