Wernigerode. Freunden des Philharmonischen Kammerorchesters ist es sicher schon aufgefallen. Das Wernigeröder Ensemble präsentiert sich seit Kurzem auf Flyern und Plakaten in einem neuen " Gewand ". " Bei unserer Werbung hatten wir vorher keine klare Linie ", begründet Orchestermanagerin Lysann Weber die Entscheidung für diese Veränderung. " Jedes Plakat sah anders auch. Es fehlte einfach der Wiedererkennungseffekt. "

Deshalb wurde eine Leipziger Gestaltungsagentur beauftragt, das Design des Kammerorchesters zu überarbeiten. " Wir haben damit angefangen, uns mit dem Harz auseinanderzusetzen ", erläutert Gestalter Kay Krause seine Herangehensweise. " Dabei haben wir festgestellt, dass überall Dreiecke auftauchen – Bäume, Häuser, Berge, Türme. "

Deshalb seien die Dreiecke auch wichtigster Bestandteil des neuen Designs. " Eine radikal einfache, aber auffällige Form – in Verbindung mit dem Schriftzug ‚ PKOW Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode ‘ einfach unverwechselbar. " Dazu werden ein moderner mit einem klassischen Schrifttyp kombiniert. " Schwarz-Weiß als starker Kontrast taucht dabei immer wieder auf ", so Krause.

Bei der Farbgestaltung von Flyern und Plakaten gebe es dennoch jede Menge Spielraum. " Wichtig war uns eine vornehme Zurückhaltung, um die Aufmerksamkeit auf den wesentlichen Inhalt zu lenken – nämlich die wunderschöne Musik ", so der Gestalter.

Und wird das neue " Gewand " das Stammpublikum des Orchesters nicht abschrecken ? " Wir wollten uns einerseits verändern, aber gleichzeitig unsere Traditionen bewahren ", sagt Lysann Weber. " Auf keinen Fall wollen wir unsere angestammten Zuschauer verlieren. Aber mit der moderner Gestaltung gelingt es uns hoffentlich, auch ein jüngeres Publikum anzusprechen. "