Im Herbergsmuseum an der Bergstraße sollen in diesem Jahr die Ausstellungsräume renoviert werden. Zum jüngsten "Tag der offenen Tür" präsentierten Harzklub, Förderverein und Gesellenvereinigungen ihr einmaliges Haus.

Blankenburg. Die Quedlinburger Bruderschaft "Zur Rose", der Blankenburger Harzklub-Zweigverein sowie das Herbergsmuseum und dessen Förderverein hatten kürzlich zu einem "Tag der offenen Tür" an der Bergstraße eingeladen. Wie immer wurde viel gefachsimpelt, aber auch in gemütlicher Runde nach alter Handwerksgesellenart gefeiert.

Etwa 25 zünftige Gesellen aus Quedlinburg und Cattenstedt, dazu zwei fahrende Zimmerergesellen aus Leipzig, Harzfreunde des Blankenburger Zweigvereins, Mitglieder des Fördervereins und Museumsmitarbeiter waren der Einladung gefolgt und verbrachten einen schönen Frühlingstag im Garten. Zahlreiche weitere Besucher nutzten die Gelegenheit, sich im Haus umzuschauen. Abschließender Höhepunkt war der musikalische "Zimmererklatsch", der von der Bruderschaft "Zur Rose" dargeboten wurde.

In dem einmaligen Museum war im vergangenen Jahr das Restaurationszimmer und das Treppenhaus zum Obergeschoss farblich aufgefrischt worden. "Dies war nach mehr als 20 Jahren nach der letzten Renovierung dringend erforderlich", so Harzklub-Vorsitzende Vera Hoppe. Sie kündigte an, dass in diesem Jahr auch die einzelnen Museumsräume renoviert werden sollen. Dafür bittet sie alle Harzklub-Mitglieder und Interessierte um Mithilfe.

In diesem Zusammenhang sagte sie allen Helfern, die seit Jahren viele freiwillige Arbeitsstunden im Museum leisten, ein herzliches Dankeschön. Allen voran Wolfgang Jurgk: "Jeden Abend geht er durch unser Museum und kontrolliert die Schlösser, die Heizungsanlage und die Elektrik." Ein besonderes Lob richtete sie auch an den Förderverein um Vorstandsmitglied Detlef Hering und die Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa). "Diese Unterstützung und Hilfe ist für unsere ehrenamtliche Tätigkeit sehr wichtig. Sie ermöglicht es uns, das Haus entsprechend gut unseren Besuchern zu präsentieren." Wie Vera Hoppe erklärte, seien die Besucherzahlen im Jahr 2009 angestiegen.